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Konzert-Show 'The world of Hans Zimmer – The immersive Symphony' im Metronom Theater Oberhausen
Die Konzert-Show „The world of Hans Zimmer – The immersive Symphony“ gastierte brillant im Metronom Theater in Oberhausen. Die großen Filmmelodien erklangen in einer vorzüglichen Art und Weise. Besser geht es nicht.

Der Meister ist nicht persönlich selbst mit dabei und doch sehr präsent vertreten. Zu Beginn und am Ende tritt er über eine Projektion durch verschiedene, senkrechte Ebenen auf der Bühne in Erscheinung, begrüßt das Publikum humorvoll und charmant, spielt selbst Klavier und bedankt sich für das Kommen. Man hat fast das Gefühl, dass er selbst anwesend ist. Dabei spürt man seine seine unheimlich starke Persönlichkeit. So viel zu ihm.

Auf der Bühne ist alles live. Die großen Filmmelodien aus der Feder von Hans Zimmer werden vom Odesa Orchestra & Friends meisterhaft dargeboten. Hinzu kommen SolistInnen, die Hans Zimmers persönlich gefördert hat, Timothée Berte-Renou aus Frankreich am Cello, Maya Levy an der Violine, Josh Plotner mit diverse Flöten und die engelsgleiche Sängerin Carla Chamounuas aus Beirut, die mit ihrem Können das Publikum musikalisch verzaubern, gemeinsam oder solo. Extraklasse! Beim „König der Löwen“ stößt auch noch Futurelove Sibanda aus Zimbabwe gesanglich hinzu. Was für eine Stimme und eine starke Präsenz.

Auch das Orchester, inklusive der Band und der musikalischen Direktorin Nicole Johnsen am Keyboard, kann restlos begeistern. Die Musiker bringen das volle Volumen, die großen Gefühle und die besonderen Filmmomente brillant rüber. Auf der Bühne geht es international zu. Verstärkt wird das Sounderlebnis durch einen wirklich starken Surround-Sound im Besucherraum. Die Formel 1, Flugzeuge, ein Hubschrauber oder Wettereinflüsse lassen sich so bestens darstellen. Für solche Spezialeffekte ist das erst kürzlich modernisierte Metronom Theater technisch sehr gut vorbereitet.

Optisch ist diese Konzert-Show ein Augenschmaus für jeden Gast. Man arbeitet mit mehreren senkrechten Ebenen, die transparent sind, den Blick auf die Künstler zulassen und zugleich mit grafischen Animationen oder filmischen Momenten bespielt werden können. So bekommt man verstärkt Tiefe in das Bühnenbild. Im Hintergrund wirken eine große LED-Wall und zusätzliche Lichteffekte. Man hat ganz fein gearbeitet, nicht übertrieben. Selbstverständlich wird die Grafik bei jedem Stück perfekt angepasst, mal tolle Landschaften, große Helden, ein pinkfarbener Baum im Wind, Zeichentrick-Figuren, Feuer oder Kampfszenen. Da ist wirklich alles möglich. Die Bühne könnte man als sehr gelungenes Lichtkunstwerk bezeichnen.

Natürlich steht die Musik im Mittelpunkt. Hans Zimmer hat so viele großartige Filmmelodien erschaffen. Alle können auf der Bühne nicht präsentiert werden. Das würde eine ganze Nacht füllen. Mir dabei sind aber u. a. „Man of steel“, „The rock“, „King Arthur, „The Da Vinci Code“, „F1“, „Inception“, Sherlock Holmes“, „Wonder Woman“, „Dune“, „Interstellar“, „Kung Fu Panda“ oder „Pearl Harbour“. Als Finale folgen die ganz großen Werke wie „Gladiator“, „König der Löwen“ und „Fluch der Karibik“, ohne die man das Publikum nicht gehenlassen könnte.

Fazit. Es ist wohl die beste Show auf deutschem Boden, absolute Weltklasse, brillant bis ins kleinste Detail und musikalisch schwer zu überbieten. Sensationell gut!

Datum: 24. März 2026

www.metronom-theater.de

Konzert-Show 'The world of Hans Zimmer – The immersive Symphony' im Metronom Theater Oberhausen, Foto: Harlotssyndicate

Konzert-Show 'The world of Hans Zimmer – The immersive Symphony' im Metronom Theater Oberhausen

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