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Zum Neujahrskonzert 2006 hatte der Freundeskreises der Duisburger Philharmoniker in die Mercatorhalle geladen. Auf dem Programm der Philharmoniker stand die Sinfonie Nr. 9 d-moll op 125, kurz „Die Neunte“ oder „Freude, schöner Götterfunken“, von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827). „Ode an die Freude“ von Schiller ist die stoffliche Grundlage für dieses Meisterwerk Beethovens, das 1824 in Wien uraufgeführt wurde, ein Meilenstein seiner Zeit, bis heute. Zunächst erfolgte eine sehr schöne Begrüßung durch Präsident Dr. Karl-Ulrich Köhler, Vorsitzender der Freundeskreises der Duisburger Philharmoniker, die ihr 30. Bestehen feiern. Er verwies auf die Zeit der Entstehung. Revolutionen waren vorüber, 20 Jahre Krieg in Europa vorbei. Es entwickelte sich viel Neues, einher mit großer Verunsicherung im Land. Der neue Aufbruch wurde skeptisch gesehen. Beethovens humanistische Botschaft lautete damals die Augen auf das Gute zu richten, Hoffnung zu versprühen. Fast 2.700 Gäste zählte man an den zwei Abenden. Die Einnahmen fließen komplett in die Vereinskasse des Freundeskreises, der damit Projekte der Philharmoniker fördern. Eigentlich sollte Stefan Blunier als frischer und neuer Generalmusikdirektor den Abend leiten, sein Einstand als neuer Chef in Duisburg. Er war leider erkrankt. So sprang der Schweizer Dirigent Dominik Limburg kurzfristig ein. Er ist Chef der Züricher Kammerphilharmonie, noch jung, dynamisch und wusste besonders in den emotionalen Passagen mit einer sehr bewegten und klaren Körpersprache zu überzeugen. Musikalisch begleitet wurden die Duisburger Philharmoniker durch Philharmonischer Chor Duisburg sowie vier SolistInnen. Die Australierin Eleonor Lyons (Sopran), Kartrin Wundsam (Mezzosopran), Marco Jentzsch (Tenor) und Johannes Kammler (Bariton) stießen im letzten Viertel des Konzerts hinzu. Es war ein sehr angenehmer Abend mit jeder Menge Pathos in der Partitur. Das harmonisch klingendes Orchester beherrschte die ruhigen Passagen genauso gut wie die vielen emotionalen Momente. Einzelne Orchestergruppen, wie Oboen oder Kontrabässe durften sich als Instrumentengruppe auszeichnen. Die Ausgeglichenheit zwischen Streichern, Bläsern und Schlagwerkern war ein schönes Klangerlebnis. Datum: 1. Januar 2026 duisburger-philharmoniker.de |
Neujahrskonzert 'Freude, schöner Götterfunken' der Duisburger Philharmoniker in der Mercatorhalle in Duisburg, Foto: André Symann![]() nächstes Foto |
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