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Das letzte Wochenende der „boot“ war wieder gut besucht. Nach Veranstalterangaben kamen insgesamt gut 200.000 Besucher. Die Messe ist damit sehr zufrieden, wie auch die Mehrheit der Aussteller, die offenbar gute Auftragsbücher vorweisen können. Auch die Mitmachangebote waren häufig ausgebucht. Der letzte Rundgang brachte noch einige gute Erkenntnisse. Der Binnenschifffahrt fehlt der Nachwuchs. Das Berufskolleg in Duisburg hat Sorgen, denn die Klassen werden immer kleiner. Dabei ist dieser Ausbildungsberuf einer der am besten bezahlten überhaupt. Im ersten Lehrjahr bekommt man gut 1.800 Euro pro Monat, als frisch ausgelernter Matrose steht eine satte vier vorne und ein Kapitän fängt bei gut 7.000 Euro an. Geschickt verhandelt können es auch fünfstellige Summen im Monat sein. Man ist zwei Wochen an Bord und zwei Wochen an Land. Das ist die Einschränkung. Auch die DLRG ist vor Ort. Nein, sie stehen nicht nur am Ufer und blicken durch ihr Fernglas. Auf der Messe zeigen sie ihre Technologien. Ein Tauchroboter kann unter Wasser z.B. vermisste Personen orten und mit einem Greifarm an die Wasseroberfläche ziehen. Es geht dabei ums Bergen in Zusammenarbeit mit Tauchern, also bereits ertrunkene Personen. Wasserleichen dürfen sie übrigens nur im Wasser mit einem Boot sichern, um sie dann der Polizei zu übergeben, der Spuren wegen. In der Taucherhalle konnte man besondere Gäste entdecken. Curacao präsentierte sein Tauchparadies in Fußballtrikots. Im Sommer ist man Gegner der deutschen Nationalmannschaft bei der WM, worauf man sehr stolz ist. Hannes Jaenicke war da. Er war nicht besonders glücklich, dass das ZDF ihn gekündigt hat, ist aber auf der Suche nach einem anderen Sender. Auch Lennert Burke, der deutsche Teilnehmer am Globe 40, einer Regatta um die Welt, berichtete von den technischen Problemen unterwegs und ihrem Notstop im Indischen Ozean. Verschiedene Bundesämter sind vor Ort, für die Wasserstraßen, ab er auch der Deutsche Wetterdienst. Wie entsteht eine Wettervorhersage. Bis zu drei Tage im Voraus können sie sie das Wetter prognostizieren. Schwierige Wetterlagen werden an die zuständigen Stellen als Warnung übermittelt. Im Ahrtal wurden diese von verantwortlichen Personen leider nicht besonders ernst genommen. Wer einmal selbst Wind und Wellen erleben möchte, der kann auf der Alexander von Humboldt mitsegeln. Es ist gar nicht so teuer, preislich ein ganz normaler Urlaub. Es gibt 2- und 4-Bett-Kabinen mit jeweils einer Dusche. Hier packt jeder mit an, so gut er oder sie kann. Wer nicht schwindelfrei ist, der muss auch nicht in die Masten klettern, darf es aber. Sehr gut besucht waren die Vorträge an verschiedenen Bühnen. Es ging z.B. um den Weg des Wassers. Durch den Golfstrom stürzen vor Grönland 3 Mio. Kubikmeter pro Sekunde einen 3,5 km tiefen, unterirdischen Wasserfall hinab, um sich anschließend um die Welt zu bewegen. Steigen die Temperaturen weiter und der Golfstrom schwächt sich ab, wird es weltweit zu Problemen kommen. Die übernächste Generation wird evtl. treffen. Man erfuhr Wissenswertes über faszinierende Nacktschnecken im Ozean oder konnte tollen Erlebnisberichten lauschen. Mit Ausnahme des schlecht einsehbaren und zu oft zu wenig bespielten XXL-Beckens, war die „boot“ wieder eine wirklich sehenswerte Wassersportmesse mit vielfältigen Angeboten. Datum: 24. Januar 2026 Laufzeit: 17. bis 25. Januar www.boot.de |
Messe 'boot' Düsseldorf 2026, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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