![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
|
Diese Jahr zeigt es sich wieder mal, das die „boot“ ein besonderer Mix aus Besuchern mit viel oder weniger Geld zu sein scheint. Gerade im Luxusbereich versucht man sich mit vielen neuen Modellen ins Blickfeld zu rücken. Bei Prestige sind es alleine drei Neuheiten. Da bekommt die Flybridge ein einklappbares Dach, eine Mittelkücheninsel oder einen mittleren Esstisch. Der Wohnraum wird optimiert und vergrößert. Es gibt eine Akademie für angehende Eigner, die ihr Boot sicher steuern sollen. Ein wahre Perle ist dabei auch die Pearl 63, eine Familienyacht für 1,5 Mio. Euro. Fünf Boote plant man für das Jahr. Das englisch-italienische Design überzeugt, schöne Kontraste in Schwarz, Weiß und Grau, kombiniert mit einem tollen Lichtdesign. Vier Kabinen sind an Bord. Das Modell erreicht rund 33 kn. Auch bei den italienischen Yachtbauer Ferretti ist man sehr aktiv, hat mehrere Produktlinien für die jeweilige Kundschaft im Angebot. Immer einen Besuch wert ist der „Love your Ocean-Stand. Hier wird sogar der gut erhaltene Müll der vergangenen Jahrzehnte ausgestellt, gefunden am Rheinufer. Eine Doktorantin aus Dresden kann physikalisch nachweisen, welches Mikroplastik sich im Wasser befindet. Auch am Strand angespültes Seegras ist ein Problem. Es baut sich nicht ab und lässt sich nicht verbrennen. Deponieren sollte man es ebenfalls nicht. Also nutzt man es als Bodenauflockerer, Dünger oder gepresste Dämmstoffplatten. Wenn es um das Müllsammeln geht, ist K.R.A.K.E, eine Gruppe aus Köln, ganz weit vorne. Sie haben für 160.000 Euro ein einen Ponton mit Auffangsieben zu Wasser gelassen. Die Strömung spült den Müll hinein und Freiwillige leeren ihn täglich. Alles wird genau dokumentiert, denn die Behörden haben sich zuerst gesperrt und schließlich hohe Auflagen erteilt. Dieser Stand bot so viele spannende Aspekte, auch bei den Vorträgen nebenan. Reisen ist ein Thema. Das Mittelmeer leidet unter zu hohen Temperaturen im Sommer und durchaus hohen Preisen. Da ist Skandinavien auf einem ähnlichen Preisniveau, aber klimatechnisch deutlich angenehmer. Finnland präsentiert sich mit seinem Bootstourismus rund um Lathi und den vielen Seen. Hier wüten keine Waldbrände. Wasser und Wald bilden hier noch eine funktionierende Einheit. Man kann am Ufer ankern und eine Weile bleiben, den Wellen lauschen und Sonne tanken. Angenehme 25°C sind im Sommer durchaus normal. Im Programm sind Motorboote, E-Boote oder auch Ruderboote mit Außenborder, die bei Einheimischen sehr beliebt sind. In Finnland kommen auf 5 Mio. Einwohner etwa 2 Mio. Boote. Fast jede Familie besitzt ein Boot. Auch die Bundeswehr segelt. Mit einem kleinen Dreimaster ist sie vor Ort. Der ist mit grünen Segeln beflaggt. Im Dienst trägt er weiße Segel. Hiermit segeln die Offiziersanwärter am Beginn ihrer Ausbildung, um den Teamgeist zu stärken. Datum: 19. Januar 2026 Laufzeit: 17. bis 25. Januar www.boot.de |
Messe 'boot' Düsseldorf 2026, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||