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Die Weihnachtsrevue „Akte X-Mas“ gastierte erstmals in Essen. Auf dem Welterbe Zollverein wurde es weihnachtlich, aber auch auch satirisch und nachdenklich, die literarisch und musikalisch hohe Kunst der Unterhaltung. Andy Strauß, Katinka Buddenkotte, Sandra Da Vina, Fritz Eckenga, Claus Dieter Clausnitzer, Jenny Laura Bischoff und Björn Jung waren als geschickte Wortakrobaten aktiv. Paul Wallfisch und Charlotte Brandi sorgten für den musikalischen Klang und Thomas Koch agierte als Moderator. Alle zusammen sorgten für einen sehr schönen Abend mit Anspruch und guter Unterhaltung. Endlich haben sie mal aus dem Dortmunder Raum ins mittlere Ruhrgebiet begeben. Es gibt sie seit 15 Jahren. Jeder für sich bringt einen anderen Typus auf die Bühne, was den Abend auch so spannend macht. Sie sind Autoren, Poetry Slammer, Schauspieler, Komiker oder Theaterleute, haben alle einen Sinn für gute und kritische Gedanken zum Weihnachtsfest oder sind hervorragende Musiker. Ihre Beiträge können leise oder schön laut daher kommen. Die Auswahl der Themen ist sehr verschieden. Da ist die Neunjährige. Die gerne elf wäre, damit sie die coolen, englischen Songtexte verstehen kann. Es gibt echte Bücherwürmer, die sich ganze Regale eines schwedischen Möbelhauses voller Bücher in die Wohnung stellen. Bücher gehören zu den beliebtesten Geschenken. Die Generation X zwischen 40 und 60 hält sich für besonders vernünftig und klug, umgeben von den Boomern und der Gen Z. Die gespielte Schalte auf den Dortmunder Weihnachtsmarkt gehörte ebenfalls dazu. Jedes Jahr werden dort zig Millionen Liter Glühwein konsumiert. Das eine oder andere Paar zofft sich auf dem Weihnachtsmarkt. Der 11. Dezember gilt als der häufigste Trennungstag vor Weihnachten. Gott soll schon vorgeschlagen haben, eine 8. Todsünde einzuführen, die Dümmlichkeit. Physikalisch-philosophisch klingt die Frage, woraus wir Menschen bestehen. Am Ende zerfallen wir wieder in die einzelnen Atome. So soll jeder von uns etwa 20 Millionen Atome eines gewissen Jesus in sich tragen. Es gab einen Polizei-Krimi zu hören oder Erinnerungen an Oscar Wilde und Marianne Faithfull, die erste Musikerin, die 1967 das F-Wort gesungen hat, ein Skandal. Musikalisch waren Paul Wallfisch und Charlotte Brandi allererste Sahne, sowohl am Klavier oder gesanglich. Gute Songs hatten sie im Programm, darunter eine klasse Version von „Baby Blue“ von Marianne Faithfull. Charlotte Brandis Stimme ist wunderschön variabel. Ihr „Danny Boy“ war ebenso klasse wie die Songs von Paul Wallfisch, darunter auch eine eigene Version von „Stille Nacht. Er stammt aus New York. Irgendwie haben die Nordamerikaner das Entertainment locker-lässig im Blut. Der Abend war für alle, die nicht so häufig im östlichen Ruhrgebiet, bzw. in Westfalen Kultur konsumieren, eine echte Entdeckung, teilweise ganz neue Gesichter, die überzeugen konnten und sehr gut harmonierten. Datum: 14. Dezember 2025 www.akte-xmas.de |
Weihnachtsrevue 'Akte X-Mas' auf dem Welterbe Zollverein in Essen, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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