![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
|
Die IGA 2027 im Rheinpark in Duisburg bekommt einen außergewöhnlichen und schicken Eingangs-Pavillon. Der Anfang ist gemacht. Die Stadt Duisburg investiert über die Wirtschaftsbetriebe insgesamt stolze 5,2 Mio. Euro. Der Zukunftsgarten bekommt einen wirklich sehr gelungenen Eingangsbereich mit drei Kassen, WCs und Informationen auf 1.200 qm Fläche. Es ist ein Entwurf, der überrascht. Der Duisburger Architekt Dirk Druschke von Druschke Architektur hat sich dabei in Japan inspirieren lassen, von Entwürfen des japanischen Architekten Kengo Kuma. Dieser orientiert sich öfters an Tempeln aus seiner Heimat. Dirk Druschke hat den Grundbau von 60 x 20 m ebenfalls als Holzbauwerk konzipiert. Holzbalken werden so geschickt aufeinander gestapelt und geschichtet, dass man den Eindruck eines Blütenkelchs oder einer Baumkrone bekommen kann. Holz steht für Nachhaltigkeit, als nachwachsender Rohstoff. Fichte und Tanne hat man in Duisburg verwendet, inklusive einer UV-Lasur gegen das Grau werden. Sechs Stützen mit je acht stehenden Holzelementen tragen das 8,5 m hohe Dach. Die Betonfundamente müssen dabei auch der Windlast standhalten. Sie haben stattliche Ausmaße: 5 x 5 x 0,5 m. 9.000 Verbindungsknoten müssen in der sehr kreativen Holzkonstruktion verschraubt werden. Der Bau bekommt auch ein Dach. Das Schmetterlingsdach befindet sich auf einer Metallkonstruktion. Darauf wird eine PVC-Welle gelegt, eine transluzente Dachhaut, die Licht durchlässt, Schatten spendet und die Holzkonstruktion vor Wetter von oben schützt. Ganz oben drauf setzt man 300 phosphoreszierende Blätter, die selbstleuchtend in der Dunkelheit für Zauber sorgen. Das Regenwasser wird vom Dach, über beinahe unsichtbare Fallrohre in den Stützen, in den Boden geleitet. Dieser musste wegen den Altlasten aufwändig mit einer Sperrschicht versehen werden. Ein Kassenbereich, die WCs und der die Informationen werden in Seecontainern untergebracht, die mit einer reflektierenden Aluminiumwelle umgeben sein werden, ein Statement zum Stahl in der Stadt. Es soll auch einen Holzcontainer geben. Es ist eine Konstruktion, sich einmal wieder demontieren und anderswo wiederaufbauen lässt. Ob man davon Gebrauch macht, das ist noch nicht sicher. Man kann es sich bei der Stadt auch gut vorstellen, ihn an Ort und Stelle stehenzulassen, als Eingangsportal für ein geplantes Wohngebiet. Der Zeitplan steht. Der Holzbau soll Ende Juli fertiggestellt sein, der Metallbau Ende August, das Dach Ende September und die Container sollen Anfang Dezember 2026 stehen. Datum: 26. Mai 2026 www.iga2027-duisburg.de |
Neubau des Eingangs-Pavillons der IGA 2027 im Rheinpark in Duisburg, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||