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Das Cinestar im Centro Oberhausen hat seine Wiedereröffnung gefeiert. Stolze 16 Mio. Euro wurden investiert, um in allen Belangen ganz vorne zu sein und die gestiegenen Besucheransprüche zu erfüllen. Kino, das ist heute nicht mehr nur eine Leinwand, ein paar Lautsprecher und möglichst viele Kinositze. Vom Kino wird höchster Komfort und Vielfalt erwartet. Ein guter Service wird sowieso vorausgesetzt. So hat man bei Cinestar damit begonnen, ein neues Konzept einzuführen. Zuerst betritt man einen „Market Place“ mit gekühlten Getränken- und beheizten Pop-Corn-Schränken. Die Auswahl ist riesig, auch bei Nachos, diversen Süßigkeiten oder selbst gezapften Softgetränken. Von einfachem Pop-Corn bis hin zu edlen, alkoholischen Getränken ist die Auswahl groß. Hier kann man auch einkaufen, ohne sich einen Film ansehen zu wollen. Snack, Getränk und Ticket bezahlt man dann an der Kasse. Man braucht jetzt nur noch zwei Leute an der Kasse, nicht wie früher eine Theke mit Leuten plus eine oder zwei Ticketkassen. Dahinter befindet sich ein großzügiger und modern gehaltener Aufenthaltsbereich für die Gäste, atmosphärisch gut gelöst. Da keine Sprinkler im Kino eingebaut sind, hat man z.B. Wandfliesen mit Holzimitat verbaut. Nichts darf brennbar sein. Auch das Licht stimmt. Insgesamt hat man die Sitzkapazität von 2.000 auf 1.400 reduziert. Dafür legt man Wert auf höchsten Komfort. Das IMAX (plus 4,- Euro) existiert bereits seit Anfang des Jahres. 367 Gäste haben hier auf schwarzen Ledersitzen bequem einen Platz vor der 160 qm großen Leinwand. Das Dolby-Atmos-System lässt keine Wünsche offen. Insgesamt sind vier Säle mit diesem Soundsystem ausgestattet. Die anderen Säle können mit Dolby 7.1 punkten, auch nicht verkehrt. Ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche sind die zwei „Boutique“-Kinos. Man hat die Säle von 120 Plätze auf 34 reduziert. Nun gibt es hier luxuriöse Doppelsitze aus Leder und mit elektrisch verstellbaren Lehnen und Beinpositionen. Besser lässt es sich nicht gucken, für 7,- Euro Aufpreis. Mit den neuen Sälen möchte man neue Zielgruppen ansprechen. Für mehr Komfort wird durchaus mehr Geld ausgegeben. Man sucht das perfekte Erlebnis für einen schönen Abend. Cinestar setzt ebenso auf Vielfalt. So hat man eine Kooperation mit der DTM vereinbart. Beide sprechen ein Familienpublikum an und nutzen die Bühne des jeweils anderen, um auf sich aufmerksam zu machen. DTM-Pilot Luca Engstler war an diesem Abend vor Ort. Weiterhin erweitert man sein Angebot durch die Übertragung von Sportevents oder Konzerten. Zu einem Eröffnungsabend gehören natürlich auch prominente Gäste. Luisa Großmann, bekannt aus „Uppercut“, und Regisseur Torsten Rüther waren da. Heino Ferch kam zusammen mit dem Produzenten von „Manipulation“, David Balda. Marc Rothemund stellte seinen seinen neuen Film „Das gewisse Etwas“ sehr emotional und spannend vor. Er wird bald in die Kinos kommen. Helge Schneider war ganz in seinem Element. Sein Film dreht um sich die zehn Gebote, muss aber erst noch gedreht werden. Man darf gespannt sein. Gäste aus Politik und Wirtschaft waren ebenso vor Ort. Neben den CineStar Geschäftsführern Oliver Fock & Michael Strohmenger waren dies u. a. Paul Douay, Director of Operations Austria & Germany at Unibail-Rodamco-Westfield, sowie Thorsten Berg, Oberbürgermeister von Oberhausen. Moderiert wurde der Talk sehr gut von Dominik Porschen. Auch im Foyer gab es willkommene Abwechslung durch den Magier Martin Lübeke aus Berlin. Seine Illusionen an den Tischen waren für alle verdammt verblüffend. Man war so nahe dabei und hat trotzdem nicht verstanden, wie es funktionierte. Zum Abschluss standen vier Filme zur Auswahl, um die neuen Kinos auch mal zu testen. Ein Lob geht an das ganze Team vom Cinestar Oberhausen für die perfekte Organisation des Abends. Datum: 17. Juni 2026 www.cinestar.de |
Wiedereröffnung des Cinestar Oberhausen im Centro mit Heino Ferch und Helge Schneider, Foto: Jehle![]() nächstes Foto |
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