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'Topgolf' in Oberhausen
Mit dem Eventsport-Highlight „Topgolf“ erweitert im kommenden Winter die Stadt Oberhausen ihren Freizeitsektor. Golfsport für alle, auch die es noch nie ausprobiert haben, kombiniert mit Gastronomie und Vergnügen, wird bald möglich sein. 80% der Bauarbeiten sind abgeschlossen.

Als David Speiser, CEO von Greenreb Ltd, das „Topgolf“-Konzept in den USA kennenlernte, war klar, dass er es nach Europa holen wollte. Bisher gibt es 78 Standorte in den USA, acht in Großbritannien und einen in Dubai. Oberhausen ist der erste auf dem europäischen Kontinent. Rund 50 Mio. Euro werden hier investiert.

Es ist ein beeindruckendes Projekt, Golf als Spaß und Vergnügen, quasi wie eine Bowlingbahn, nur 200 m lang, 20.000 qm groß und mit Golfbällen. Man soll elf runde Trichter mit bis zu 20 m im Durchmesser und teils 4 m Tiefe treffen und bekommt dafür Punkte in verschiedenen Spielmodi. Die mit Kunstrasen ausgelegte Driving-Range ist 200 m lang und die Fangzäune rundherum 54 m hoch. Gespielt wird auf drei Ebenen in sogenannten Bays, also Abschlagplätzen. Unter den Trichtern gibt es große Regenrückhaltebecken als Vorstufe für die Kanalisation. Das sind enorme Ausmaße. Selbst große Konzerte sind auf der großen Freifläche angedacht. Oberhausen und das Umfeld vom Centro bieten dafür als idealer Standort eine Metropole, eine gute Autobahnanbindung und Platz satt. In Hamburg oder Zürich ist so eine Anlage undenkbar, weil der Raum dafür gar nicht existiert.

1.200 Leute kann man zeitgleich bedienen, inklusive der Sports-Bar mit einer 34 qm großen LED-Leinwand über zwei Ebenen. 102 Bays mit Couch, Tisch und Verköstigung gibt es. Maximal sechs Leute können eine Bay gemeinsam mieten. Wärmelampen sorgen im Winter für Wärme. Dann kann man draußen im T-Shirt sitzen und Bälle schlagen. 250.000 Bälle besitzt man, alle mit einem Chip versehen. Dieser wird digital im Ziel erfasst, als Spielstand auf dem Monitor angezeigt und sogar die Flugkurve des Balls wird via 14 High-Speed-Kameras grafisch dargestellt. Das Projekt ist technisch extrem aufwendig. 70 km Kabel werden verlegt. Insgesamt 640 Einzelziele sind in den Trichtern anzuspielen. Abends werden die Zieltrichter beleuchtet. Alles läuft digital zusammen, alle Störungsmeldungen inklusive. Gibt es einen technischen Ausfall in einer Bay, so bekommt man nach fünf Minuten eine neue zugewiesen. Die bisherigen Spieldaten werden übertragen. Für ein „Hole in one“ wird sogar ein Preis ausgelobt, je weiter entfernt, desto größer. Es werden Damen- und Herrenschläger gestellt, sowie Bälle. Kinderschläger gibt es auf Anfrage, denn nach unten gibt es keine Altersgrenze.

Die Gastronomie wird qualitativ mittel bis hochwertig sein. Es wird die Erbsensuppe im Henkelmann neben den feinen Kreationen geben. Neun Sorten Bier sieht das Konzept vor.

In Oberhausen entsteht die größte „Topgolf“-Anlage außerhalb der USA. Erst muss alles technisch passen. Insgesamt 70 km Kabel werden verlegt. Das Projekt ist perfekt durchgeplant und verspricht ein Erfolg zu werden, denn die ersten Kalkulationen liegen bei ungefähr 42-46 Euro/Stunde und Bay. Zwei Stunden soll die maximale Verweilzeit betragen, 30 Minuten die kürzeste. Alles ist aber individuell abwandelbar für Firmenevents und andere Vermietungen wie Geburtstage. Die gesamte Anlage kann komplett gemietet werden. Golfkenntnisse sind nicht erforderlich. Es stehen allerdings auch Trainer zur Verfügung, falls man es wünscht.

Man plant mit 450 neuen Arbeitsplätzen. Für die Gäste stehen 500 Parkplätze zur Verfügung. Es werden übrigens noch Mitarbeiter gesucht.

Datum: 7. September 2021

topgolfoberhausen.com