![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
![]() |
||||
|
„Stadt Neu! 3“ lautet der neugierig machende Titel eines Buches, welches Bauprojekte in Hamburg beschreibt, die alte Substanz in neue, lebenswerte Raumwelten verwandeln. Hamburg ist, trotz aller Kriegseinwirkungen, eine architektonisch spannende Stadt. Rein äußerlich hat z.B. der Philosophenturm von 1962 wenig zu bieten. Für die Universität wurde er schonend saniert und erweitert. Alt und Modern harmonieren ganz wunderbar. Das gilt auch für das Haus Schneider von 1928, ein Architektenhaus mit einem damals extrem modernen Erscheinungsbild. Man hat es sehr behutsam saniert und in seinen optischen Ursprungszustand zurückversetzt. Auch Dachaufstockungen können so gestaltet sein, dass sie kaum auffallen. Dämmungen sind bei so erhaltungswürdigen Fassaden ein Problem. Eine mineralische Dämmung hinter dem Putz kann eine Lösung darstellen. Ein Musterbeispiel ist auch das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium aus den 1920er-Jahren. Die Räume wurden geschickt und einladend modernisiert, schöne Details inklusive. Die originalen Farben wurden sogar rekonstruiert. Das schöne Buch bietet noch so viel mehr als interessanten Beispielen. Claas Gefroi ist studierter Architektur und freier Architektur- und Kulturjournalist. Er hat einen feinen Blick für Objekte, die auf den ersten Blick gar nicht so ins Auge stechen, aber im Verborgenen schöne Detail und Raumstrukturen zu bieten haben. „Stadt Neu! 3 - Beispielhafte Sanierungen aus Hamburg“, Denkmalverein Hamburg, Claas Gefroi, Dölling und Galitz Verlag, 100 Seiten, 112 Farbabbildungen, 16,5 x 24 cm, Freirückenbroschur, ISBN 978-3-96060-716-8 Datum: 29. August 2026 www.dugverlag.de |
Cover, Foto: Dölling und Galitz Verlag![]() |