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      Das Welterbe Zollverein ist ein Besuchermagnet im Norden der Stadt Essen.
      Nun wird auch das Areal der Kokerei für Besucherführungen ausgebaut. 535.000
      Euro stehen für den ersten Bauabschnitt zur Verfügung.

      1993 wurde die einstmals größte Kokerei geschlossen. In 32 Jahren Betriebs-
      zeit wurde sie mehrfach erweitert und war für die Beschäftigten ein besonderer
      Arbeitsplatz. Die Koker waren echte Spezialisten. Im Gegensatz zur Zeche sind
      die Handlungsabläufe einer Kokerei immer etwas schwieriger zu erklären. So
      fasste man den Plan, die Vermittlung während Führungen zu verbessern. Das
      Konzept wurde im Haus, u. a. von Thorsten Seifert, entwickelt. Umgesetzt wird
      es von einem Architekturbüro und der Stiftung Zollverein.

      Es sollen 12 Stationen eines neuen Denkmalpfads in den nächsten fünf Jahren
      entstehen. Wie wird Koks produziert? Die riesigen Ausmaße werden auf 320 m
      Länge geschrumpft. Authentische Gästeführer geleiten hier die Besucher durch
      die Kokerei, mit dem Blick hinein. Was machte man da? Fotos, Filme und Ani-
      mationen sorgen für die Prozesssimulation, lebendig und mit Anknüpfungs-
      punkten zum jeweiligen Standort. Die nun erhaltenen Fördermittel der RAG-
      Stiftung (300.000 Euro), der NRW-Stiftung (220.000 Euro) und des Förderverein
      Zollverein (14.000 Euro) werden für die erste Station unter dem Löschturm
      ausreichen. Hier entsteht der erste Kubus.

      Für alle zwölf Stationen werden fünf bis sechs Millionen Euro erforderlich sein,
      alleine für das Vermittlungskonzept. Die notwendigen baulichen Grundsicher-
      ungen werden mit Landesmitteln zusätzlich gestemmt.

      Datum 9. Januar 2018

      www.zollverein.de