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      Die Sonderausstellung "Die Rückkehr des Wolfes nach NRW", konzipiert
      vom NABU Nordrhein-Westfalen, macht Station im Krefelder Zoo.

      In vielen Bundesländern gibt es bereits ganze Rudel von Wölfen. NRW ist für
      die bisher nur ein Durchzugsgebiet. Sie brauchen keine pure Wildnis, sondern
      nur einen Lebensraum, der ihnen genügend Futter bietet. So suchen sie sich
      ihre Reviere im ländlichen Raum, wo sie sich das Gebiet mit der dortigen
      Bevölkerung teilen. Hier und da müsse dann auch mal ein paar Schafe ihr
      Leben lassen. Man hat die unbedachten Aufschreie populistisch-konservativer
      Politiker im Ohr, die gleich nach Abschuss durch Jäger schreien. Dabei
      haben 80% der Menschen in Deutschland keine Probleme mit der Wieder-       ansiedlung des Wolfs. Er ist nicht größer als ein großer Hund. Menschen
      greift er nicht an.

      Was kann die besorgten Seelen beruhigen? Der NABU klärt in dieser interes-
      santen Wanderausstellung auf und macht Vorschläge. Elektrozäune mit
      ausreichend Spannung können helfen, den Wolf abzuschrecken. Man erfährt,
      wie geschickt sich ein Wolf bewegt und welch langen Strecken er in kurzer
      Zeit zurücklegt. Natürlich gibt es auch einen quasi echten Wolf in der
      Ausstellung, allerdings ausgestopft. An ihm lassen sich alle spezifischen
      Merkmale nachvollziehen. So kann man bei einer Zufallsbegegnung in der
      Natur vielleicht auch sofort erkennen, ob es ein Hund oder ein Wolf war.

      Laufzeit: 1. Mai bis 31. Mai 2018

      www.zookrefeld.de