abenteuer-ruhrpott.info
Aktuelles
Freizeit 1
Freizeit 2
Bühnen
Veranstaltungen
Buchtipps
Orte zum Feiern
Kontakt
      Maik Wolf ist mit seiner Ausstellung "Nukuhiva Map" zu Gast im kleinen
      Schloss der Ludwiggalerie in Oberhausen. Eingeladen hat der örtliche
      Kunstverein.

      Die großformatigen Arbeiten machen schon von außen neugierig. Zu sehen sind
      surreal wirkende Landschaften mit phantasievoller Architektur im Vordergrund.
      Ob da die Statiker ihr ok geben würden? Man hat so seine Zweifel bei diesen
      spannenden Gebilden. In der Regel schießen sie in die Höhe, sind sehr farbig
      und völlig schräg. Menschen sieht man keine, dafür aber einige Details. Die
      Natur ist dabei eher ein schmückendes Landschaftsbild.

      Alles wird digital zusammengesetzt. Ein Bild kann locker aus 200 freigestellten
      Objekten als Skizze am PC geplant werden, egal ob Bäume, Pavillons oder
      andere Bildbestrandteile. Mal ist es ein Haus auf Haiti und mal eine Bauruine
      in Israel, die er mit in die Komposition einfließen lässt. Alle Bestandteile
      existieren in Wirklichkeit, die fertige Architekturcollage allerdings nicht. Er
      komponiert Landschaften, durch die der Künstler selbst gerne gehen möchte.
      Vom Endergebnis seiner Malerei lässt es sich sogar selber überraschen. Ein
      ausgewiesener Freund von Architektur ist er nicht.

      Die überhöhten Architekturentwürfe darf der Betrachter selbst deuten. Man kann
      durchaus die avantgardistische Architektur der Sowjetzeit oder asiatische
      Einflüsse darin erkennen. Die gezeigten Arbeiten stammen vorwiegend aus den
      letzen beiden Jahren seines Schaffens. Der Titel "Nukuhiva Map" ist tatsächlich
      eine polynesische Insel und "Moby Dick" wurde als literarische Vorlage
      genommen.

      Der Eintritt ist frei.

      Laufzeit: 4. Februar bis 22. April 2018, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen

      www.ludwiggalerie.de