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      Horst Wackerbarth ist bekannt für sein rotes Sofa, auf dem er Leute Platz
      nehmen und erzählen lässt. Eine Retrospektive im NRW-Forum zeigt über 300
      Bild- und Videowerke unter dem Titel "Wackerbarth: heimat.nrw". Es sind
      Arbeiten zur roten Couch und darüber hinaus zu seinen Wurzeln.

      So eine Couch lässt sich an fast jedem Ort platzieren. Wackerbarth stellt sie
      auf der Wasser, in ein tiefes Tal, in den Schnee, vor Denkmäler, in einen
      Schlachthof, auf einen Truppenübungsplatz oder auf eine Kuhweide. Ihre
      Wirkung verfehlt sie nie. Rund 900 Couch-Fotos in 35 Jahren sind so entstan-
      den. 600 davon hat die aktuelle und vierte rote Couch seit 1996 erlebt und
      überlebt.

      Der erste Teil zeigt Motive aus NRW, so z.B. Themen wie Bergbau, Fußball,
      Karneval, Baudenkmäler, Industriekultur, Religion, Migration oder Musik. Es sind
      in der Regel unbekannte Menschen, die Platz nehmen. Man sieht aber auch
      Götz George oder Fritz Pleitgen. Allen Abgebildeten hat er bestimmte Fragen
      gestellt und sie beantworten lassen.

      Im zweiten Teil sind seine Frühwerke und internationalen Schauplätze zu
      erleben, z.B. in New York, in Chicago, bei Indianern oder am Polarkreis. Diese
      Projekte sind anders als die der roten Couch, aber ebenfalls interessant. Er
      fotografierte aus dem Fenster eines fahrenden Autos ganze Serien. Sehr intim
      sind seine absoluten Frühwerke. Das Leben in der Kommune oder die Portraits
      der Familie geben Einblicke in das Leben des jungen Horst Wackerbarth.

      Laufzeit: 17. September bis 30. Oktober 2016

      www.nrw-forum.de