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      Mit der Ausstellung „Hinter dem Vorhang“ bedient das Museum Kunstpalast die
      natürliche Neugier der Besucher. Was verbirgt sich dahinter? Mehr als 200
      sehenswerte Objekte aus vielen weltweit renommierten Museen sind zu einer
      sehenswerten und umfangreichen Ausstellung zusammengefasst.

      Alles begann vor drei Jahren, als Museumsleiter Beat Wismer Tizians „Bildnis
      des Filippo Archinto“ (1558) in Philadelphia sah. Es war Liebe auf den ersten
      Blick. Das Ausstellungskonzept war schnell klar. Es dauerte aber noch eine
      Weile bis zur Vollendung. Vorhänge und Schleier sind in der Kunst keine
      Seltenheit und die Auswahl fiel schwer. Sie mussten schon gut gemalt sein, um
      in Düsseldorf präsentiert zu werden. So findet man nun Werke von Rembrandt,
      Tizian, Max Beckmann, El Greco, René Magritte, Gerhard Richter oder Neo
      Rauch in zwei großen Ausstellungsräumen, alle nach zeitlichen Epochen
      getrennt. Dabei sind allerdings auch unbekanntere Künstler oder schöne
      Arbeiten anonymer Maler. Ins Auge fällt auf jeden Fall der VW Käfer, den
      Christo 1963 in Düsseldorf verpackt hat. Er hat mehrere Werke in der
      Ausstellung.

      Verhüllung kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Vorhänge dienen als
      Raumteiler, als Hintergrund für Portraits, als Gardinen, als heiliger Vorhang,
      als Schleier vor den Augen und selbst edle Kleidung kann man als verhüllte
      Inszenierung betrachten. Nacktheit wird an gewissen Stellen gerne leicht
      bedeckt und das Bett hatte früher ebenfalls einen Vorhang. Als Vorhang kann
      auch die mit Regentropfen oder Eis beeinträchtigte Durchsicht einer Scheibe
      sein. Manche Arbeiten bestehen sogar nur aus einem Vorhang.

      Zur Ausstellung ist ein schöner Ausstellungskatalog im Hirmer Verlag
      erschienen.

      Laufzeit: 1. Oktober 2016 bis 22. Januar 2017

      www.smkp.de