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'TourNatur' 2020 in der Messe Düsseldorf
Bei der Messe "TourNatur" die drei lang zum parallel zum "Caravan Salon" läuft, dreht sich alles um diverse Reisedestinationen. Wandern, Radfahren oder Campingplätze werden in vielen Feriengebieten immer beliebter. Vorwiegend deutschsprachige Gegenden sind vertreten, also ganz dem Trend folgend.

Am Ochsenkopf im Fichtelgebirge findet im Januar 2021 der 5. Deutsche Winterwandertag im Schnee statt. Auch sonst sind dort interessante Schneeschuhwanderungen, Fackeltouren oder Wanderungen mit Alpakas auf dem Programm. Der Chiemsee bietet 56 Tourenvorschläge für Wanderungen zu jeder Jahreszeit, von leicht bis schwer. Zum Radfahren, Wandern und Kultur erleben eignet sich der Thüringer Wald sehr gut. Dort gibt es neben der weiten Natur auch 19 Städte zu entdecken, darunter Erfurt, Suhl oder Altenburg. In ungefähr fünf Stunden ist man vom Ruhrgebiet aus dort, also eine machbare Entfernung. Eine der am dünnsten besiedelten Regionen ist die Uckermark, die Heimat unserer Kanzlerin. Hier findet jeder in der weitläufigen Natur seine Ruhe vor dem Alltag. Wer neben dem Rad und den Wanderstiefeln auch noch gerne Wein probiert, der ist an der Mosel genau richtig. Der beliebte Moselsteig lädt auf verschiedenen Strecken zum Entdecken ein. Selbst in Corona-Zeiten sollen sich die bekannten Orte an der Mosel über Gäste nicht beklagen können.

Für Menschen mit Hund gibt es im Nationalpark Bayerischer Wald spezielle Reiseangebote. Man feiert 2020 das 50jährige Bestehen des Parks. Hier kann man Luchse, Elche und andere seltene Waldbewohner noch in freier Wildbahn und uriger Natur erleben. 1,4 Mio. Gäste besuchen den Nationalpark jedes Jahr. Wandern, Radfahren und ein reichhaltiges Familienprogramm wird angeboten.

Die Region NRW ist ebenso vertreten. Das Neanderland mit seinen Wanderwegen und dem Neanderthal Museum ist immer einen Tagesausflug wert. Lippe lohnt genauso einen näheren Blick. Der Teutoburger Wald, der Hermann oder die Externsteine sind nur drei von vielen Möglichkeiten in OWL. Man versucht aktuell, sich als Wanderregion bundesweit ganz vorne zu platzieren. Die Städte der Rhein-Ruhr-Region und die "Route der Industriekultur" sind natürlich auch vor Ort.

Aus dem Ausland sind auch ein paar Gäste angereist. Die Vertreter aus Mallorca beklagen, dass ihre Insel durch Sauftouristen immer wieder negativ in die Schlagzeilen gezogen wird, dabei gibt es lediglich zwei kleine Flecken auf der Insel, die von Partytouristen eingenommen werden. Der Rest der Insel soll sehr ruhig. Es gibt sogar ein Naturwelterbe, die Serra de Tramuntana. Luxemburg hat jede Menge Geschichte, Kultur und Landschaft zu bieten. Man ist schnell da. Nicht weit weg ist Ostbelgien. Landschaftliche Touren aller Art, auch als Genusstouren, gibt es auch hier. Griechenland wartet ebenfalls wieder auf Touristen. Eine Reisewarnung gibt es nicht.

"Taruk Reisen" ist eigentlich sind sehr individuell und international auf allen Kontinenten unterwegs, immer in Gruppen von 2-12 Teilnehmern. Man beklagt dort, dass die Bundesregierung pauschal Reisewarnungen ausspricht, obwohl es Ziele gibt, die völlig Corona-unbedenklich sind. Man hat Leute vor Ort, die die Lage genau einschätzen können und einheimische Reiseleiter, die Deutsch sprechen. Aktuell versucht man den wilden Osten Europas anzubieten, denn Australien, die USA oder Asien sind aktuell kaum möglich.

Österreich ist auch vertreten. Die Kitzbühler Alpen haben es nach Düsseldorf geschafft. Positiv ist hier zu erwähnen, dass es hier so gut wie keinen Apres-Ski-Tourismus wie in Ischgl oder St. Anton a. Arlberg gibt. Das kommt der Region nun imagetechnisch zu Gute. Die Gäste benehmen sich zivilisierter und vernünftiger. Im Winter stehen Winterwandern und Langlaufen, sowie alpines Skifahren auf dem Programm. Im Sommer lockt der Weitwanderweg "Kat Walk" die Gäste über die Berge. In Hochfilzen kann man sogar im Sommer auf den Spuren des Biathlons wandern und nebenbei an 16 Stationen spannende Dinge lernen, einen Orden als Dank inklusive. Im Winter ist Hochfilzen nicht nur der schneereichste Ort der Kitzbühler Alpen, sondern der gesamten österreichischen Alpenregion. Der Hochfilzener Bürgermeister und ehemalige österreichische Skirennläufer Konrad Walk berichtete von Schneehöhen von bis zu 4,5 m in relativ kurzer Zeit. Man hat sich an vielen Schnee in Hochfilzen gewöhnt und lebt damit ganz gelassen. Man lebt eben auf einem Hochplateau.

Laufzeit: 4. bis 6. September 2020, Messe Düsseldorf

www.tournatur.com