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      Liebhabern edler Karossen finden auf der „Techno-Classica“ 2016 in Essen
      Träume auf vier Rädern. Rund 2.500 Oldtimer und Youngtimer werden den Auto-
      fans präsentiert. Einen gut gefüllten Geldbeutel braucht man allerdings schon für
      ein schönes Schätzchen auf vier Rädern. Die Preise sind aktuell allgemein auf
      einem hohen Niveau stabil, weil momentan sehr viele Fahrzeuge angeboten
      werden.

      Eine Ente gibt es bereits ab 15.000 Euro, den Ferrari 275 GTB/2 short nose
      aber auch für schlappe 5,5 Mio. Euro. Die Spannbreite der angebotenen und
      ausgestellten Liebhaberfahrzeuge ist sehr groß. Dabei ist ebenfalls der Traum
      vieler Männer, ein Mercedes 300 SL Flügeltürer, der so zwischen 1,2 und
      1,6 Mio. Euro zu haben ist. Sehr schön ausgestellt sind die Fahrzeuge der Mille
      Miglia 1955: ein Mercedes 300 SLR, ein Ferrari 750 Monza oder ein Porsche
      550 Spyder. Porsches gibt es zahlreiche. Ein 356-Porsche Carrera kann
      restauriert auch mal für 1,8 Mio. Euro kosten, eines vom 36 gebauten Exempla-
      ren einer Serie. Erste Porsche 911 von 1964 sind sehr seltene Exemplare und
      kosten, falls sie mal angeboten werden, gut über 20 Mio. Euro.

      Viele große Automarken sind mit offiziellen Ständen dabei. Audi ist mit einem
      historischem Elektroauto und dem Quattro in verschiedenen Versionen zu Gast.
      Porsche zeigt z.B. einen Prototyp des 924. Bei VW kann man einen Brezelkäfer
      von 1951 oder einen wunderbaren T1 Samba bestaunen. Man feiert außerdem
      40 Jahre Golf GTI. Mercedes hat mit eine ganze Halle gebucht. Hier sind
      Schätzchen aus dem firmeneigenen Museum ausgestellt. Tolle Stücke, wie
      auch bei Jaguar. Ein frisch restaurierter E-Type ist schon für gut 200.000 Euro
      zu haben. Auch der Opel GT, klasse restauriert, findet neue Fans. Bei Rolls
      Royce sieht man einen Silver Ghost von 1923 und den aktuellen Ghost neben-
      einander. Noch heute wird hier alles auf Sonderwunsch und in Handarbeit
      gefertigt, egal ob ein Sternenhimmel im Auto oder eine ganz spezielle Lack-
      ierung. Weiterhin findet man historische Nutzfahrzeuge, Zubehörteile, einige
      Händler und Auto-Clubs. Ein ganz besonderes Fahrzeug ist der „Future Liner“
      von GM, der maximal 35 Meilen schafft. Ab 1939 hat man ihn als Promotion-Bus
      durch die USA geschickt.

      Kleine Schätze können ebenfalls sehr eindrucksvoll sein. Die Modellbau-Spezi-
      alisten von Amalgam fertigen feinste Miniaturen diverser Modelle, oft in Zusam-
      menarbeit mit Ferrari oder Mercedes, im Maßstab 1:8 in 150 bis 450 Stunden
      Arbeit. Fast alle Formel 1-Piloten und Teams lassen sich hier ihre Rennfahr-
      zeuge in Klein nachbauen, inklusive Fahrgestellnummer, CC-gefräster Felgen
      mit einzeln verschraubten Radspeichen oder funktionierenden Spezialtürgriffen.
      Die Kundschaft ist bei der Qualität sehr anspruchsvoll, der Preis aber auch. Ein
      alter 300 SL kostet als Modell mal eben gut 8.000 Euro.

      Am 9. April werden in der Grugahalle 130 schicke Oldtimer versteigert. Wer
      einen sucht, der findet vom puristischen Rennwagen aus den 1930ern bis zum
      alten Ami alles. Bei zahlreichen Händlern lassen sich ebenfalls schicke Schätz-
      chen auf vier Rädern erwerben.

      Laufzeit: 6. bis 10. April 2016

      www.siha.de