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SUP-Kurs für Hund und Herrchen bei 'Die Hundeschulmacher' in Dorsten
Hund müsste man sein. Der Stand up Paddeling-Kurs der Hundeschule „Die Hundeschulmacher“ bereitete den Hunden und Herrchen jede Menge Spaß. Auf der ruhig dahin fließenden Lippe in Dorsten wurden die Vierbeiner Schritt für Schritt auf ihr Wasserabenteuer vorbereitet, wie auch die Herrchen. Jesse, Wega, Amira, Püppi, Graycie und Leopold schafften es am Ende entspannt auf das Wasser.

Man stellt es sich so einfach vor, einen Hund auf ein SUP-Board zu bekommen. Die Pfoten betreten ein recht wackeliges Brett, das gewöhnungsbedürftig ist und den Gleichgewichtssinn beansprucht. Das sind Menschen und Hunde heute kaum gewohnt. Folglich geht Hundeschulleiterin Melanie Hormann ganz behutsam vor, denn ist ein Hund erst einmal verängstigt, hat man keine zweite Chance.

Schritt für Schritt lernen Mensch und Hund, wie man vertrauensvoll miteinander das Abenteuer auf dem Wasser bewältigt. Zunächst wird aber an Land geübt. Der Vierbeiner muss auf ein Trampolin, das leicht bewegt wird. Auch ein wabbeliger Ball will erklommen werden. Ist das alles u. a. bewältigt, so folgen Trockenübungen auf einem SUP-Board.

Anschließend folgt der Schritt auf das Wasser. Klare Zeichen für das Auf- und Absteigen werden mit jedem Tier vereinbart. Das Herrchen sollte sich auch mit einer Sicherheitsleine am Bein mit dem Board verbinden. Fällt man ins Wasser, könnte das Board abtreiben. Die Auswahl des Boards sollte der Größe des Hundes angepasst werden. Größere und breitere Bretter sind allerdings langsamer und träger. Dafür haben sie den Vorteil weniger zu schaukeln. Geeignet sind mittlere Qualitäten von Brettern (16 psi) ab ca. 350-400 Euro. Ein zu empfehlendes Carbonpaddel liegt ab 90,- Euro.

So ein Tag ist richtig aufregend und lecker für die Hunde. Ständig bekommen sie diverse Fressanreize, um neue Situationen angstfrei zu schaffen. Es klappt. Den Schwanz und die Pfote ganz entspannt im Wasser, gleiten sie mit ihrem Herrchen über die Lippe. Sie genossen die neuen Freizeitoptionen regelrecht. Es gilt noch ein wenig zu üben, dann sind auch längere Touren mit Hund für die Herrchen machbar, im Sommer idealerweise morgens oder abends, nicht in der Mittagshitze.

Keine Hunderasse ist übrigens mehr oder weniger für das SUP geeignet. Das Alter spielt ebenso keine Rolle. Selbst wasserscheue Hunde bewältigen die ungewohnte Situation. Die meisten werden auf dem Board ganz ruhig und vertrauen ihrem Herrchen. Schwimmwesten für die Tiere sind selbstverständlich. Eine längere Leine sollte man am Board befestigen, falls der Hund mal ins Wasser fällt. Er bestimmt auch seine Position auf dem Brett und sei es zwischen den Beinen.

Wer als Hundebesitzer das Wasser mag, der ist bei dieser Sportart genau richtig. Die Technik beherrscht man in jedem Alter, ob mit 7 oder 70. Der Hund auf dem Board macht dann unterwegs wenig Unterschied. Man sollte nur bedenken, dass feste Anlegepunkte zu nutzen sind, damit die Umwelt nicht geschädigt wird.

Datum: 29. August 2020

www.diehundeschulmacher.de