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      Mit der schönen Ausstellung "Heinrich Siepmann. Gemälde" beschließt das
      Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr die Reihe Impuls Junger Westen.

      Heinrich Siepmann (1904-2002) ist ein Sohn der Stadt Mülheim. Ein Nachfahre
      von ihm lebt heute noch hier. Von ihm stammen auch ein paar Werke dieser
      Ausstellung. Es ist eine Übersicht seines Schaffens. Schon vor dem Zweiten
      Weltkrieg war er der Moderne zugeneigt, musste dann aber dienen. Nach dem
      Krieg war er einer der ältesten Teilnehmer der Künstlergruppe "Junger Westen"
      um Gustav Deppe, Thomas Grochowiak, Ernst Hermanns, Emil Schumacher
      und Hans Werdehausen, die sich 1947 gründete und 1962 auflöste.

      Künstlerisch war er sehr flexibel. Die Zeiten waren hart. Selbst Kopieraufträge
      nahm er an. Stillleben gehörten ebenfalls dazu wie Darstellungen von Land-
      schaften. Es war eine breitre Beschäftigung mit der Kunst. Später erfolgte der
      Übergang vom Gegenständlichen zum Abstrakten. Industrielle Motive trafen den
      Zeitgeist des Wirtschaftswunders. Die letzte Phase seines Schaffens zeigt
      geometrische Darstellungen. Seine künstlerischen Wege werden in der
      Ausstellung sehenswert gezeigt. Als besonderes Objekt ist seine originale
      Staffelei zu sehen.

      Ergänzend sieht man Fotos der Gruppe "Junger Westen" und Privatfotos aus
      seinem Nachlass.

      Laufzeit: 28. Januar bis 15. April 2018

      www.muelheim-ruhr.de