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      Das Museum unter Tage in Bochum zeigt Arbeiten den chinesischen
      Künstlers Qui Shihua im Kontext mit anderen Landschaftsbildern. Die
      Ausstellung "scheinbar : nichts" entführt den Besucher in bislang kaum
      bekannte, aber spannende Bilderwelten.

      Man kann schon von Meditation sprechen, wenn man diese Arbeiten
      betrachtet, denn auf den ersten Blick sieht man nichts als oft eine helle
      Fläche. Qui Shihua ist ein wahrlich ungewöhnlicher Künstler seines Landes.
      Sonst ist hier häufig Farbe im Mittelpunkt. Bei ihm ist es anders. Man muss
      sich das Motiv langsam ersehen. Es schimmert allmählich durch, wenn man
      etwas Geduld hat. Dann aber spielt die Malerei mit der eigenen Fantasie.
      Man entdeckt Bergsilhouetten, Landschaften, Bäume oder einen Wasserfall.
      Zwei Betrachter kann Man möchte mehr und mehr eintauchen ins Bild, aber
      entzieht sich wieder.

      Entgegen gesetzt werden Landschaftsbilder verschiedener Künstler. Mit
      dabei sind u. a. Josef Albers, Paul Cézanne, Edgar Degas, Gotthard
      Graubner Claude Monet oder Auguste Renoir. Sie stehen im Austausch mit
      den Arbeiten von Qui Shihua.

      Qui Shihua lebt in China und in den USA. Er möchte sich der Mainstream-
      Kunst entgegen stellen und wird in seiner Heimat China teilweise dafür
      belächelt. Es ist eine schöne und große Ausstellung, für die man sich Zeit
      nehmen muss.

      Ein begleitender Katalog ist im Museum erhältlich.

      Laufzeit: 1. November 2018 bis 22. April 2019

      situation-kunst.de