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      Im Rahmen der beliebten Ausstellung "Entenhausen - Oberhausen" in der
      Ludwiggalerie Schloss Oberhausen signierte der deutsche Disney-Zeichner
      Ulrich Schroeder von ihm nach Wunsch gezeichnete Disney-Figuren groß-
      formatig in A3.

      Schon zur Eröffnung der Ausstellung war Ulrich Schroeder da, um zur Über-
      raschung aller, wunderbare und kostenfreie Zeichnungen von Disney-Figuren
      anzufertigen, egal ob Micky oder Donald, ob traurig oder lustig. Bis in den
      späten Abend war er für die Besucher da.

      Nun kehrte er zurück und erzählte erst einmal Interessantes zu seinem
      Schaffen. Mit 9 Jahren begann er Disney-Figuren zu zeichnen. Nach dem Abi
      bewarb er sich bei Disney in Frankfurt. Zum Glück schauten die zeichnerisch
      nicht so genau hin, denn sie brauchten gerade jemanden und zahlten auch noch
      den Umzug von Aachen nach Frankfurt. Schon lange ist er ein großer Fan von
      Carl Barks und Don Rosa, sammelt auch selber alte Zeichnungen. Zwischen-
      durch war auch als Artdirektor aktiv oder zeichnete freiberuflich Werbeaufträge.
      Heute lebt u. a. in Paris und veröffentlicht selten in Deutschland.

      Am liebsten mag er aber Disney-Figuren. Donald ist seine Lieblingsfigur. Lieb-
      liche Mickys mag er gar nicht. Er hat 200 Exemplare von 70 Jahre alten Federn
      erworben, mit denen Carl Barks damals ebenfalls zeichnete. Was für ein toller
      Strich! Gelegentlich lässt er seine Zeichnungen gerne mal von Jaan Dippes
      (geb. 1945), einem erfahrenen Zeichner aus den Niederlanden überarbeiten.
      Skizzen macht Ulrich Schroeder gerne auch unterwegs auf Reisen, in vielen
      Skizzenbüchern oder auf Papierresten als Leporello. Reiseziele werden dabei
      teilweise grafisch im Hintergrund verarbeitet. Als Kurzsichtiger bevorzugt er
      zunächst kleine Formate, die er dann scannt und weiter bearbeitet.

      In Oberhausen standen die Besucher Schlange. Teilweise kamen die Leute
      sogar aus Braunschweig extra ins Ruhrgebiet. Viele waren fasziniert von
      seiner Zeichentechnik, locker aus der Hand und mit Pinsel und Füllertusche.
      Die Vorzeichnung brachte er mit einem blauen oder roten Stift auf das Papier,
      der radierbar ist. Fragen waren jederzeit erwünscht. Jeder ging glücklich mit
      einer richtig schönen Zeichnung, inkl. Signatur, nach Hause.

      Datum: 27. November 2016

      www.ludwiggalerie.de