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      Mit 645 Aussteller aus 31 Ländern in 13 Hallen präsentiert sich 2019 der
      "Caravan Salon Düsseldorf" mit einem umfassenden Angebot zum Thema
      Camping. Vom kleinen Zelt bis hin zum exklusiven Wohnmobil ist alles
      dabei, für Einsteiger und Profis.

      Schon das erste Wochenende mit über 80.000 Besuchern hat gezeigt, wie
      angesagt Camping-Urlaub ist. Die Branche boomt. In Deutschland setzte
      man im ersten Halbjahr rund 6,2 Milliarden Euro um und erzielte damit das
      beste Halbjahres-Ergebnis ihrer Geschichte. Für das Gesamtjahr steuert die
      Branche auf einen neuen Bestwert zu und rechnet mit 11,6 Milliarden Euro
      Umsatz.

      Clevere Ideen haben die Anbieter von Zelten zu bieten. Sie sind mühelos in
      Minuten aufgebaut, auf einem Anhänger verstaut oder lassen sich auf dem
      Autodach installieren. Die günstigste Art des Campings ist für Einsteiger
      durchaus sehr erschwinglich.

      Für Neulinge sind ebenso die kleineren Ausführungen von Wohnwagen
      geeignet. Ma bekommt sie bereits ab gut 10.000 Euro. Die kleinen Modelle
      fallen auf der Messe durch ihre Optik und ihre Sonderfunktionen besonders
      auf. Einige haben sogar eine komplette Küche mit an Bord, alles sehr
      intelligent auf engstem Raum gelöst. Die neuen Kleinen kommen auch gerne
      äußerlich im Retro-Stil daher. Wie das damals aussah, das zeigt der Stand
      vom Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee. Historische Campingmobile ab
      den 1930er Jahren dokumentieren dort die Geschichte des Reisens. Das
      Camping sollen übrigens nicht die Niederländer erfunden haben, sondern die
      Engländer, die bereits früh fortschrittliche Modelle zu bieten hatten.

      Natürlich hat die moderne Technik auch die Campingbranche erreicht. Ob
      Fußbodenheizung, Klimaanlagen, besonderes Lichtdesign, WCs, die die
      Notdurft zu Asche verbrennen, elektrisch herab fahrende Betten oder tolle
      Soundsysteme, dem Camper von heute wird alles geboten, was man sich
      technisch nur so vorstellen kann. Alles hat aber seinen Preis und der ist
      häufig im gehobenen Segment. Natürlich gibt es einfache Wohnmobile für gut
      50.000 Euro. Alternativ kann ein zum Wohnmobil umgebauter Kastenwagen
      auch gut über 90.000 Euro kosten. Kastenwagen werden immer attraktiver.
      Sie sind ab 40.000 Euro zu haben. Besitzt man einen LKW-Führerschein
      und genügend Kleingeld, dann sind die großen, luxuriösen Exemplare
      zwischen 500.000 und 1,4 Mio. Euro eine angenehme Sache.

      Mehr und mehr achtet man auf Nachhaltigkeit. Dethleffs präsentiert eine
      Studie, die auf einem Hybridantrieb basiert. Der Benzinmotor erzeugt notfalls
      die Energie für den E-Antrieb. Der Wohnanhänger unterstützt durch eigene
      Batterien die Zuglast. Man experimentiert mit Fahrzeugelementen aus 3-D-
      Druckern und natürlich sind Solarzellen immer eine Lösung. Der Diesel ist
      als Antrieb allerdings noch absolut gängig. In Caravans lassen sich aber
      heute schon bequem faltbare E-Scooter gut verstauen. Sie liegen zwischen
      900,- und 1.500 Euro, je nach Reichweite.

      Interessante Sonderformen findet man auch. Das Caravanboat aus Hamburg
      sieht nicht nur spannend aus, es kann auch auf dem Wasser fahren, selbst in
      Küstennähe. Seetauglich sollte man schon mind. 100.000 Euro anlegen. Ein
      attraktives Hausboot hat heutzutage schon einen exklusiven Rooftop mit
      überdachter Terrasse, Whirlpool und Grill zu bieten. Ansonsten findet man
      auf dem Außengelände einige tolle Mobilheime, die sehr schön ausgestattet
      sind. Oftmals werden sie von Ferienanbietern an Gäste vermietet.

      Datum: 30. August bis 8. September 2019, Messe Düsseldorf

      www.caravan-salon.de