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      Die Ruhrtriennale 2017, das Festival der Künste, steht dieses Jahr zum letzten
      Mal unter der künstlerischen Leitung von Johan Simons. "Seid umschlungen"
      heißt das Motto, erweitert durch din fantasievollen Anhang "Freude schöner
      Götterfunekn". Zu erleben sind 135 Veranstaltungen wie Musiktheater, Schau-       spiel, Installationen, Konzerte und Tanz an besonderen Orten im Ruhrgebiet.

      Das Zentrum der Ruhrtriennale ist die Jahrhunderthalle Bochum mit dem Vor-
      platz. Vor der Halle wird jede Menge Programm geboten. Das Künstlerdorf
      "The good, the bad and the ugly" wird komplett kostenfrei jede Menge Programm
      bieten. Mit dabei sind auch wieder die Jugendlichen von "Teentalitarismus".

      Bei vielen Veranstaltungen begegnen 2017 KünstlerInnen aus aller Welt dem
      Festival-Publikum und Menschen der Region. Dabei hat Johan Simons eine
      Vorliebe für besondere Orte im Revier. Mit dabei ist z.B. die Zeche Zollern, die
      Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, das Welterbe Zollverein, der Landschafts-
      park Duisburg-Nord, das Maschinenhaus der Zeche Carl in Essen, die Zentral-       werkstatt der Zeche Lohberg in Dienslaken, der Ringlokschuppen in Mülheim
      und natürlich die Jahrhunderthalle in Bochum.

      Die Projekte sind so zahlreich und vielfältig, dass sie eine eigene Webseite
      füllen. Alle 49 künstlertischen Beiträge der "Truck Tracks Ruhr" aus allen sieben
      Städten werden in der Mischanlage der Kokerei Zollverein audio-visuell zu
      erleben sein. Das Thalia-Theater aus Hamburg ergänzt im Landschaftspark
      Duisburg-Nord die "Trilogie meiner Familie" um den dritten Teil namens Hunger,
      zu sehen als einzelnen Teil oder alle drei elf Stunden lang an einem Tag. Am
      selben Ort lockt die spannende Installation "White Circle". Johan Simos selbst
      inszeniert "Cosmopolis" in der Jahrhunderthalle. Eröffnet wird das Kulturfestival
      mit "Palléas et Mélisande", ebenfalls in Bochum.

      Das Programm ist wirklich sehr kreativ, teilweise experimentell, vielfältig und
      sehenswert. Es wird sicher den eigenen Horizont erweitern. Für jeden ist etwas
      dabei und selbst die, für die Kultur bisher ein Fremdwort ist, werden hier und da
      Gefallen an gewissen Projekten finden. Gibt es in einer schwarz-weiß denken-
      den Welt voller Hass tatsächlich noch Götterfunken? Jeder kann es heraus-       finden.

      Laufzeit: 18. August bis 30. September 2017

      www.ruhrtrienale.de