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      Bericht - Teil 2

      Spektakulär präsentierte sich der Stabhochsprung der U18 und U20, männ-
      lich wie weiblich. Ansonsten stets versteckt im Leichtathletikstadion, konnten
      sie im Landschaftspark vor großem Publikum mal beweisen, welch attraktive
      Sportart zu betreiben. Vier Meter waren selbst für die weibliche Jugend kein
      großes Problem. Hier sind Kraft, Geschwindigkeit, Technik und Mut gefragt.
      Es war beeindruckend.

      Richtig cool und faszinierend waren die Speedkletterer, die an einer 15 Meter
      hohen Wand ihre deutschen MeisterInnen ermittelten. Die leicht nach vorne
      geneigte und genormte Wand hat eine festgelegte Griffanordnung, um auf
      Zeit Rekorde aufzustellen. Viele Zuschauer wären oft keine zwei Meter hinauf
      gekommen. Für die jungen Akteure (A- und B-Jugend) aus den Landesver-
      bänden stellte sich Frage, ob sie die Wand bewältigen würden, überhaupt
      nicht. Sie flogen förmlich hinauf. Es war der Wahnsinn. Franziska Ritter aus
      Wuppertal stellte mit 9,162 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf.
      Männliche Teilnehmer brauchten rund sieben Sekunden für die 15 Meter.

      Ein großer Dank gilt allen Organisatoren und ehrenamtlichen Helfern, ohne
      die ein solches Fest des Sports nicht zu stemmen wäre. Die Atmosphäre
      war sensationell und selbst für die Parkplätze war gesorgt. Das Verkehrs-
      konzept stimmte. Leider standen die Wettkämpfe im Sportpark Wedau
      etwas im Schatten. Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Kanupolo oder
      Wasserball ließen sich im Landschaftspark nur schwer realisieren, obwohl
      auch diese Leistungen sehr anzuerkennen sind. Es wurden jedenfalls viele
      nationale und internationale Kontakte zwischen den TeilnehmerInnen
      geknüpft. Der europäische Gedanke wurde sehr bewusst gelebt. Negative
      Kreaturen wie Rechtspopulisten, Sympathisanten der AfD oder Neo-Nazis
      hatten hier nichts zu suchen. Es war alles in allem einfach sehr gelungen.

      Für 2021 ist Bochum als Austragungsort im Gespräch. Man wird sich an der
      sehr guten Location und Organisation in Duisburg messen lassen müssen.
      Idealer als im Landschaftspark Duisburg-Nord kann man die "Ruhr Games"
      eigentlich nicht ausrichten.

      Datum: 20. bis 23. Juni 2019

      Bericht - Teil 1
      Bericht - Teil 3 (mit Bosse-Konzert)
      www.ruhrgames.de