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      Die „Ruhr Games 2017“ in Hamm, Hagen und Dortmund waren mit rund 50.000
      Besuchern sehr erfolgreich. In 50 Sportarten traten rund 5.600 jugendliche
      Sportler in olympischen und Fun-Sportarten an. Dazu gab es einige Show-
      Veranstaltungen.

      Neben traditionellen Sportarten wie Basketball, Tischtennis, Schwimmen,
      Karate, Beachvolleyball, Fechten, Judo, Turnen, Leichtathletik, Fußball oder
      Handball waren auch ausgefallene Disziplinen mit am Start. BMX Spineramp,
      MTB Dirtjump, BMX Flatland und Skateboard Street waren echte Hingucker.
      Insgesamt war die Stimmung unter den regionalen und internationalen Mitstrei-
      tern aus ganz Europa bis hin aus Übersee sehr gut. Im Jugendcamp in Hamm
      war jede Menge Gelegenheit zum Kennenlernen. Die Workshops waren nahezu
      alle ausgebucht.

      Ein Zentrum der „Ruhr Games“ war das Stadion Rote Erde in Dortmund. Hier
      konnte man die Tricks der Skater ganz nah erleben. Wer hatte den besten Trick
      drauf. Nicht nur hier waren Profis am Werk. Beim BMX Flatland waren ebenso
      echte Experten im Finale. Was man mit einem Rad so machen kann, außer
      damit zu fahren. Die Profis aus Deutschland und angrenzenden Ländern über-
      zeugten mit Topp-Leistungen. Der MTB Dirtjump erforderte einige Erdhügel im
      Stadion, damit Fahrräder fliegen konnten. Obendrein vollführte man noch ein
      paar artistische Salti in der Luft, um wieder sicher und hart zu landen. Richtig
      Gas gaben die Profis bei der FMX-Show. Mit ihren 100 kg schweren Motorrädern
      (60 PS) zeigten sie waghalsige Sprünge mit bis zu 12 m Höhe und 21 m Weite.
      Ob die Hände von der Maschine, ein Kopfstand auf dem Sitz oder diverse andere
      tollkühne Aktionen in der Luft.

      Live-Musik gab es auch. Nach zuvor schon u. a. Lena und den Sportfreunde
      Stiller, spielte am Schlusstag in Dortmund Clueso bei bestem Wetter unter
      freiem Himmel. Mit seinen neuen Musikern bot er 90 Minuten ein Best of,
      weniger bekannte ältere Songs und natürlich einige Songs vom neuen Album.
      Nicht fehlen durften so Hits wie „Freidrehen“, „Chicago“, „Alles leuchtet“,
      „Out of space“, „Cello“, „Gewinner“, „Achterbahn“, „Anderssein“ oder „Neuanfang“.
      Ältere und weniger Songs waren z.B. Barfuß“, „Straßen sind leer“ oder „Egal
      wo“. Er kann auch tatsächlich noch richtig gut rappen. Einen Fußball-Künstler
      begleitete er gekonnt und völlig spontan. Ob seine deutsche Version von
      „I'm on fire“, im Original von Bruce Springsteen, so gut war, das sei mal dahin-
      gestellt. Da bevorzugt man das englische Original. Die australische Sängerin
      Kat Frankie, auch auf seinem neuen Album als Duettpartnerin zu hören, war
      ebenso in Dortmund mit auf der Bühne. Obendrein gab es noch einige
      Anekdoten von seinem Freund Udo Lindenberg, der im Gegensatz zu Clueso,
      den roten Teppich liebt und zelebriert. Coole Socken sind sie beide und klasse
      sowieso. Clueso hat in Dortmund eine sympathische und musikalisch sehr gute
      Visitenkarte hinterlassen.

      Dauer: 15. bis 18. Juni 2017

      www.ruhrgames.de