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      Mit der interessanten Sonderausstellung "Making a Difference / A Difference in
      Making" präsentiert das Red Dot Design Museum in Essen das Thema der sich
      verändernden Produktionsmethoden von Alltags- und Technologieprodukten.

      Im Zentrum stehen die neuen Möglichkeiten, mit 3-D-Druck individualisierend zu
      arbeiten und oft eine ganz andere Formensprache zu entwickeln. Über 80 Bei-
      spiele zeigen die vielen neuartigen Anwendungsbereiche und ihre Grenzen.
      Designer und Techniker müssen sich völlig neu orientieren.

      Jeder Mensch ist anders und so lassen sich Fußbette mittlerweile einscannen,
      um diese per 3-D-Druck anzufertigen. Besonders im Bereich Medizin gibt es
      einige neue Möglichkeiten. Hörgeräte, Zahnimplantate, maßgeschneiderte
      Prothesen, diverse Teile des Körpers oder anschauliche Modelle für die Lehre
      lassen sich mühelos herstellen. Nicht passende Hilfsmittel sind in der nahen
      Zukunft ein Fremdwort. Selbst Brillen lassen sich passend in kleinen Stück-
      zahlen aus einem Guss herstellen. Es lassen sich kreative Lücken der Industrie
      ausfüllen.

      Der Vorteil von 3-D-Drucken liegt darin, völlig neue Formen ohne Abfall auch
      dezentral herstellen zu können. Es entfallen dabei einige Fertigungsschritte und
      Kosten, Selbst auf Fotos abgebildete Skulpturen lassen sich mittels 3-D-Druck
      plastisch und anschaulich erzeugen. Produkte werden leichter und robuster, weil
      nur minimaler Materialeinsatz nötig ist. Ressourcen werden umweltfreundlich
      geschont. Der Strom kommt wird trotzdem noch benötigt und recyceln lassen
      sich die Drucke nur schwer. Es gibt noch viel zu erforschen.

      Laufzeit: 27. September bis 30. Oktober 2016

      www.red-dot-design-museum.de