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      Freddie Mercury starb 1991 und doch lebt die Musik von Queen sehr leben-
      dig weiter. "One vision of Queen" mit Marc Martel ist auf Tour. Das Tribute-
      Konzert ist ein phantastischer Abend mit zahlreichen Ohrwürmern und jede
      Menge positiver Energie, die man mit nach Hause nimmt.

      Marc Martel ist internatonal der Künstler, der Freddie Mercury stimmlich am
      nächsten kommt. Seine Stimme ist der vom großen Meister so gut wie nicht
      zu unterscheiden. Das Kompliment stammt u. a. von Roger Taylor, Mitglied
      von Queen. Er war es auch, der einigen Songs im Film "Bohemian
      Rhapsody" seien Stimme lieh. So ist eine Tribute-Show mit ihm ein ganz
      besonderes Erlebnis für alle die, die zu spät gekommen sind. Tote kann man
      nicht aufwecken. Es rockte ordentlich laut, Bass und Schlagzeug schlugen in
      die Magengrube und schloss man die Augen, war Freddie Mercury wieder
      auferstanden. In der Mitsubishi Electro Halle in Düsseldorf hatte er aller-
      dings mit einer spürbaren Erkältung zu kämpfen. Literweise Flüssigkeit und
      ein Spray halfen ihm über die Runden. Wurde es stimmlich mal etwas
      schwierig, so reichte ein Blick ins Publikum, und die Gäste in der fast ausver-
      kauften Halle sprangen ein. Man war glücklich, dass er da war und verzieh es
      ihm gerne. Er ist einfach ein wirklich sympathischer Typ, der auch Humor hat.
      Starallüren sind ihm völlig fremd.

      Die ganze Band hatte sichtbar Spaß an der Musik von Queen. Kein Wunder,
      das Düsseldorfer Publikum machte bald aus dem Sitz- ein Stehkonzert und
      war gesanglich da. Wenn der Funke von der Bühne überspringt, ist das das
      größte Kompliment für Künstler. Alle auf der Bühne konnten vollkommen
      überzeugen. Beim Bühnenoutfit verzichtete Marc Martel bewusst auf die
      typischen Mercury-Klamotten. Er wählte ein schwarzes Lederoutfit, das teil-
      weise in ein klasse T-Shirt mit dem Konterfei von David Bowie überging. Es
      ist die Musik, die er transportieren möchte, nicht die Figur von Freddie
      Mercury. Seine klasse Jungs an den Instrumenten sehen das genauso. Sie
      sind nicht Queen, sondern die, die diese zeitlosen Klänge hervorragend am
      Leben erhalten.

      Natürlich gab es fast alle bekannten Hits zu hören. "Don't stop me now",
      "Killer Queen", "Hammer to fall", Under Pressure", Fat bottom girls",
      "Save me", "Somebody to love", "Play the game" "Radio Gaga" oder "Another
      one bites the dust" standen u. a. auf der Setlist. Da Freddie Mercury ein
      großer Klassik-Fan war, stimmte Marc "Ave Maria" an, gefolgt von "Bohemian
      Rhapsody". Gänsehaut pur war auch "Love of my life", ebenfalls am Klavier!
      Zum Ende gab es dann noch "We will rock you" und "We are the champions".
      Die Musik von Queen, dargeboten von Marc Martel und seinen Musikern,
      war ein Ohrenschmaus erster Güte.

      Datum: 16. Januar 2020, Mitsubishi Electro Halle, Düsseldorf

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