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      Im Yachthafen von Oostende liegt ein ganz besonderes Schmuckstück. Von
      Weitem schon sieht man die Masten des alten Dreimasters "Mercator". Das
      ehemalige Segelschulschiff der belgischen Marine wurde 1932 in Dienst
      gestellt und ist seit 1965 als Museumsschiff in Oostende zu besichtigen.

      Reisen war einige Jahrzehnte zurück noch eine mühsame und Zeit raubende
      Angelegenheit. Besonders auf einem Segelschiff lebte man die Entschleu-
      nigung und war abhängig von Wind und Wellen. Dieses alte Schätzchen zeigt,
      wie man mit mechanischen Grundfunktionen und ganz viel Bescheidenheit
      an Bord trotzdem als Botschafter auf insgesamt 41 Seereisen gewirkt hat.
      Teilweise waren es auch wissenschaftliche Einsätze, die das Segelschiff in
      alle Welt segeln ließ.

      Wer den Namen "Mercator" hört und aus dem Ruhrgebiet kommt, dem läuten
      gleich alle Glocken. Gerhard Mercator ist der große Sohn der Stadt Duisburg.
      Eine Halle, eine Uni, eine Straße und viele Dinge mehr wurden hier nach ihm
      benannt. Er wurde am 5. März 1512 in Rupelmonde in der Grafschaft Flandern
      geboren und starb am 2. Dezember 1594 in Duisburg. Tätig war er als Univer-
      salgelehrter und Kartograph. Im Stadtmuseum Duisburg kann man Karten und
      Globen aus seinem Schaffen bewundern. Ohne ihn hätte die frühe Seefahrt
      so kaum existieren können. In Oostende ehrt man ihn mit einem prächtigen
      Schiff, wobei er hier als Namensgeber an Bord eine sehr untergeordnete Rolle
      spielt.

      Datum: 5. bis 7. Juli 2019, Pressereise

      oostende.org

      Weitere Tipps in Oostende:
      Infos und Fotos zu Oostende
      Infos und Fotos - Mu.Zee - Ausstellung "Wintrum Frod"
      Infos und Fotos - Mu.Zee - Ausstellung "Pascale Marthine Tayou"
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