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Die Offroad-Messe "4x4 rhein-waal" stand voll im Zeichen der allradgetriebenen Geländefahrzeuge für diverse Zwecke und Aufgaben. Für keines der ausgestellten Fahrzeuge war ein mittlerer Abhang oder Anstieg zu schwierig.

Oft verwechseln SUV-Besitzer ihr Vehikel mit einem echten Geländewagen. Die Straßenversionen würden armselig vor dem kleinsten Hügel oder Bach kapitulieren. Anders die Fahrzeuge, die hier zu sehen waren. Schon die Reifen sind optisch griffiger und breiter. Die Bauart ist deutlich robuster. Schaut man sich die Federn an, merkt man die Unterschiede zu den SUVs, deren Fahrer oft kein gutes Image haben, ja sogar wegen ihres nicht selten rücksichtslosen Fahrstils verrufen sind.
Der Jeep machte einst den Anfang. Als die US-Army Anfang der 1940er Jahre ein geländegängiges Fahrzeug brauchte, das man in eine Kiste verpackt über den Atlantik transportieren konnte, um es in Europa leicht zu montieren, war die Ära der dieser Fahrzeuge eingeläutet. Heute gilt die Marke Jeep unter Fachleuten eher als Spritfresser, aber die Nachfolger haben jede Menge zu bieten. Im Außengelände konnte man sich bei Live-Darbietungen davon überzeugen. Kein Hang war zu steil und kein Graben zu tief. Ein wenig Augenmaß, und mit dem richtigen Fahrzeug meisterte man jede Schwierigkeit mit Geschick und Kraft unter der Haube.

Rein praktisch für den Alltag sind die geländegängigen Allradantriebe auch. Expeditionsfahrzeuge benötigen die Fähigkeiten im unwegsamen Gelände. Selbst Wohnwagen werden entsprechend ausgerüstet. Sie können bergtauglich sein, ohne jegliche Straße oder Weg. Ihre Bauweise ist wesentlich robuster und von der Wandstärker her dicker als bei gewöhnlichen Modellen. Sie müssen auch Hitze und Kälte besser standhalten. Kältebrücken aus Metall werden vermieden. Dabei muss man beim Komfort ein wenig Abstriche machen. Alles ist sehr kompakt gestaltet, aber ein schöner Holzton der Möbel oder Fußbodenheizung sind durchaus individuell machbar. Allerdings sind diese Fahrzeuge oft nicht für mehrwöchige Urlaube geeignet. Der normale Camper wünscht sich vielleicht doch etwas mehr Komfort.

Neben Fahrzeugen waren zahlreiche Zubehörteile im Angebot. Ein passendes und reißfestes Schleppseil gehört in jedes Offroad-Fahrzeug. Es gibt Zusatzzelte für das Dach und die Seite oder versteckt eingebaute Kochmöglichkeiten. Spezielle Kühlboxen können über zehn Tage eine bestimmte Temperatur halten. Die Liste der Möglichkeiten ist lang.

Auch wenn einige Besucher aktuell noch sehr vorsichtig sind überhaupt eine Messe zu besuchen, so bekam man einen guten Einblick in die Offroad-Szene.

Laufzeit: 14. bis 16. August 2020

www.4x4-rhein-waal.de
www.messekalkar.de