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      Das Theater Oberhausen startet im September 2016 in seine letzte Spielzeit mit
      seinem langjährigen Intendanten Peter Carp. Wieder treffen gesellschaftliche auf
      politische Themen.

      Es fällt auf, dass verstärkt Regisseure aus Großbritannien und Skandinavien die
      neue Spielzeit 2016/2017 bestimmen werden. Viele von ihnen haben bereits in
      Oberhausen inszeniert und überzeugt. Die Bühne ist bekannt dafür, dass sie
      auch Leuten eine Chance gibt, die hier weniger bekannt oder noch jung im
      Geschäft sind. Das Publikum, wozu Peter Carp auch die potentiellen Stadtbe-
      wohner zählt, dar sich auf einen spannenden Mix freuen.

      Los geht es mit einem Klassiker der jüngeren Filmgeschichte, „Die unendliche
      Geschichte“. Es wird eine veränderte Übernahme aus Wien, u. a. mit Puppen,
      eine Art Märchen für Jung und Alt. Das Stück „GB 84“ beschreibt den Berg-
      arbeiterstreik in Großbritannien und die Reaktion von Maggie Thatcher, die
      Schere zwischen Arm und Reich, ein politisierendes Dokumentartheater. „Ronja
      Räubertochter“ ist das Romeo und Julia für Kids, natürlich mit gutem Ende.
      „Faust 1“ spricht für sich und ist 2017 zudem Abistoff für Schüler. In den Stück
      mit dem Arbeitstitel „Neue Heimat“ arbeitet das Ensemble gemeinsam mit
      ausgebildeten Schauspielern unter den Flüchtlingen gemeinsam an einem
      Stück. Einst waren sie Bühnenstars in ihrer Heimat. Heute haben sie es schwer
      ihren Beruf hier auszuüben.

      „Don Quijote“ ist ein Klassiker, der als Sprech- und Gesangstheater mit Live-
      Musik dargeboten wird. Zum Abschied bringt Peter Carp das Stück „Der Theater-
      macher“ auf die Bühne, sein ganz persönliches Bye bye.

      Natürlich gibt es auch im Malersaal ein attraktives Programm. Es geht um die
      Abschiebung eines Jugendlichen („Deportation Cast“), die Arbeit der Schnüffler
      („Foxfinder“), eine junge Frau aus der rechtsradikalen Szene („Kriegerin“) oder
      um den skandinavischen Nationalepos „Nils Holgerson“, für Kinder ab 5 Jahren.

      Viele sehenswerte Wiederaufnahmen, darunter „So viel Zeit“, „Barbaren“, „Ein
      Bericht für die Akademie“, „Lulu“, „Eine kurze Geschichte der Welt“, „Rauch“,
      "Moi non plus“ oder „Lennon“ werden weiterhin im Programm sein.

      Das Haus verlassen wird die Schauspielerin Laura Angelina Palacios Dafür rückt       Janna Horstmann nun ins feste Ensemble. Sie war als Gast schon am Theater
      zu erleben. Es ist die neunte und leider letzte Spielzeit für Intendant Peter Carp.
      2017 wird Florian Fiedler, aus Hannover kommend, seine eigenen Vorstellungen
      künstlerisch auf die Bühne bringen.

      www.theater-oberhausen.de

      Datum: 9. Juni 2016