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      Gelsenkirchens Schülerinnen und Schüler sind wahre Tanztalente. 160 von
      ihnen wirkten beimTanzprojekt "Move! 2019 - Wonderland" im Musiktheater
      im Revier (MiR) gemeinsam mit einigen Profis aus dem Haus gekonnt mit.
      Von Bach bis Bosse war der musikalische Stilmix sehr gelungen.

      Ein Jahr lang haben sie für ihren großen Auftritt im großen Saal und vor
      ausverkauftem Haus in den Schulen geprobt. Mit dabei waren Real- und
      Gesamtschulen sowie Gymnasien. Die ca. 15 bis 18jährigen Akteure hatten
      dabei große Unterstützung durch Profis aus dem MiR, tänzerisch und
      choreografisch. Inhaltlich befassten sie sich mit einer Adaption zu "Alice in
      Wonderland". Für das gelungene Konzept und die Choreo zeichnen Marika
      Carena und Jutta Maas verantwortlich, während Carsten Kirchmeier insze-
      nierte. Das Ergebnis waren stehende Ovationen vom Publikum. Die jungen
      Akteure wurden gefeiert wie die Profis.

      Mit ganz viel Spaß und Engagement müssen die Vorbereitungen gelaufen
      sein. Die Vorstellung wirkte jugendlich frisch, flott und brachte erstaunliche
      Leitungen hervor. Alleine schon auf dieser Bühne vor vollzähligem Publikum
      zu stehen erfordert richtig viel Mut. Dabei lernt man ganz nebenbei den
      Theateralltag jenseits der Bühne kennen. Jede Menge Proben sind notwendig,
      um eine gute Vorstellung präsentieren zu können. Wie entstehen die
      schönen Kostüme und wie wird die Musik zusammengestellt? Der Sound-
      track stimmte von Anfang bis Ende, von Klassik, über spanische Rhythmen
      bis hin zu südamerikanischen Klängen. Als absoluter Ohrwurm bleibt sicher
      "Augen zu Musik an" vom großartigen Bosse hängen, der so auch das
      Finale mit allen Beteiligten musikalisch sehr passend prägte.

      Unterstützt wurden einzelne Szenen von den MiR-Profis Rita Duclos,
      Sarah-Lee Chapmann, Hitomi Kuhara, Carlos Contreras und Louiz Rodrigues.
      Bis auf Hitomi verlassen alle das Haus in Richtung Karlsruhe. Sie durfte die
      tragende Rolle der Herzkönigin darstellen, eine der herausragenden Szenen,
      auch kostümtechnisch. Die Tanz AG 1 und 2 des MiR wirkte ebenso mit.
      Wunderbar im Kopf bleibt auch die Grinsekatze als fluoreszierendes Licht-
      spiel auf der dunklen Bühne. Obwohl man die Profis von den Amateuren gut
      unterscheiden konnte, waren die SchülerInnen eine echte Bereicherung im
      Zusammenspiel mit den Profis. Als Alice und das weiße Kaninchen über-
      zeugten Valeria Schneider und Pauline Dorra. Die Hauptrollen wurden von
      der sehr talentierten Jugend besetzt.

      Datum: 3. Juli 2019

      musiktheater-im-revier.de