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      Die „Essen Motor Show“ ist 2016 wieder ein Mekka der PS- und Tuning-Szene.
      Über 500 Aussteller zeigen Klassiker auf vier Rädern, Premieren, wilde Auto-
      Kreationen und alles andere drum herum. Gäste wie Mick Schumacher oder
      Ralf Schumacher waren ebenfalls neugierig, was die Szene zu bieten hat.

      Tuning ohne Grenzen könnte ein Motto der Messe lauten. Viele Anbieter zeigen,
      was alles möglich ist, wenn man nur möchte. So zieht die „Essen Motor Show“
      viele junge männliche Gäste mit teilweise weiblichem Anhang in die Hallen. Der
      Tuning-Boom der 1980er-Jahre scheint aber vorüber zu sein, obwohl die heutigen
      Angebote die damaligen weit übersteigen. Foliendesign, ganz in Goldfolie oder
      als Applikation, ist ebenso vielfältig wie das Angebot an Felgen in allen Farb-
      tönen. Lacke mit besonderen Effekten sind keine Exoten mehr. Beim Lampen-
      design kann man sich individuell präsentieren. Fahrwerke oder Auspuffanlagen
      sind was für Technik-Freaks. Noch tiefer gelegt ist manchmal kaum möglich.
      Da wirken einige Karossen wenig straßentauglich. Sounddesign ist ein anderer
      Aspekt. 3.000 Euro kann ein Lautsprecher schon mal kosten, eine ganze
      Anlage deutlich mehr. Dafür ist das Ergebnis ein rollender Konzertsaal ohne
      Kofferraum.

      Ob ein Audi Quattro von 1985 mit 1081 PS ausgestattet sein muss, bleibt mal
      dahin gestellt. Gut sieht er aber immer noch aus. Das Abarth-Design für den
      Fiat 500 sieht ebenfalls schick aus, kann auch über 60.000 Euro kosten. BMW
      ist mit neuen M-Modellen auf der Messe, Ford mit dem neuen Mustang GT.
      Auch Porsche oder Skoda sind vertreten. Es gibt auch richtig schicke Oldtimer
      zu kaufen und die Preise steigen spürbar. Ein gut restaurierter Mercedes 300 SL
      mit Flügeltüren in Hellblau mit beigem Leder kann mittlerweile schon zwei
      Millionen Euro kosten. Dagegen sind gebrauchte Ferraris echte Schnäppchen.
      Ein VW Bus T1 Samba im nicht optimalen Zustand liegt aber auch schon bei
      über 60.000 Euro. Die Preise beginnen insgesamt bei unter 10.000 Euro ab
      aufwärts.

      Wer die Autos in Aktion erleben möchte, der ist auf der Aktionsfläche genau
      richtig. Hier driften die Piloten mit ihren Boliden um die Wette und liefern sich
      rasante Verfolgungen, inklusive Benzin in der Luft und einem Höllenlärm.

      Bericht Teil 2 hier

      Datum: 25. November bis 4. Dezember 2016

      www.essen-motorshow.de