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Der Mondpalast hat wie alle Bühnen unter der Corona-Krise sehr zu leiden. Nach Monaten der Komödien-Pause wird nun wieder gespielt. Am 5. September starten die beliebten Komödien. Mit "Das Schweigen der Frösche" geht es am 5. September los.

Man taut sich wieder vor das Publikum. Lange Monate war an echte Komödien nicht zu denken. Die Hygienevorschriften und die Inszenierungen der Stücke, mit teils sehr engen Szenen, ließen es nicht zu. Zudem wäre die zulässige Zuschauerzahl zu gering und nicht wirtschaftlich gewesen. Von den 500 Plätzen im Saal dürfte man nun 300 belegen. Damit aus dem Mondpalast keine Virenschleuder wird, beschränkt man sich vorsichtshalber auf etwa 200 Gäste, zur Sicherheit aller im Saal und auf der Bühne. Man möchte vorerst bei plus-minus-null ankommen. Das wäre schon ein Erfolg.

Da sich die Gäste nach der guten, alten Zeit zurück sehnen, stehen natürlich alte Erfolgskomödien auf dem Plan. Die tragische Komödie "Das Schweigen der Frösche" macht den Anfang. Der Nachbarschaftsstreit um das Quaken eines Frosches ist unheimlich witzig inszeniert und trotzdem voll im Zeitgeist. Weiter geht es mit "Das Phantom vom Oppa", "Auf der wilden Rita", dem Evergreen "Ronaldo & Julia", der "Flurwoche" und "Der Pastor und Frau Teufel".

Offiziell darf ein Theater mit zehn Personen und ohne Mindestabstand, ja sogar mit Kussszenen auf die Bühne. An wenigen Stellen, wo es etwas enger wird, wird im Mondpalast aber wohl doch humorvoll zur Maske gegriffen. Intendant Thomas Rech muss ein wenig kreativ werden. Die Schauspieler sollen sich nicht unwohl fühlen. Ansonsten bleibt es aber bei der jeweiligen Inszenierung. Man setzt auch großes Vertrauen in das private Verhalten der Schauspieler. Es sind ja schließlich verantwortungsvolle Schauspieler und keine Fußballer. Ähnliches gilt auch für das Publikum. Man sitzt nicht in keiner künstlichen Blase und weiß sich zu benehmen.

Die Proben laufen nun an, alles sehr diszipliniert. Man freut sich wieder auf die Besucher. Jede zweite Reihe bleibt im Zuschauerraum frei und jeweils zwei Plätze links und rechts eines Besuchers. Lebensgemeinschaften sitzen natürlich zusammen. Für die Pause kann man Tische reservieren, ohne Maske. Auch am Platz im Saal benötigt man keine Maske, nur auf dem Weg dort hin. Am Eingang steht wieder der Prinzipal, Christian Stratmann, der seine Gäste begrüßt. Im Mondpalast darf wieder gelacht werden!

Am 6. September liest Andrea Sawatzki um 11.30 Uhr aus dem Stoff "Der Reisende".

Datum: 14. August 2020

www.mondpalast.com