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      Das Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen kann mit einem sehr
      schönen Spielzeitprogramm 2016/2017 aufwarten. Die Gala zur Wiedereröffnung
      des großen Saals war ein Potpourri mit vielen spannenden Programminhalten.

      Endlich steht der große Saal den Künstlern und dem Publikum wieder zur
      Verfügung. Die Akustik hat man hauptsächlich verbessert. Der Eiserne Vorhang
      hängt nun 2 m höher unter der Decke, so dass eine bessere Akustik, insbe-
      sondere auf den beiden Rängen, möglich ist. Die Lautsprecher hängen jetzt
      oben und wurden auch vermehrt im Zuschauerraum installiert. Das hintere
      Bühnenportal ist wieder zu benutzen. Es war, seit einem Unfall in den 1980er-
      Jahren defekt. Die Bühne hat nicht nur einen neuen Boden bekommen, sondern
      auch ein neues Musikzimmer für philharmonische Konzerte, mit Licht von oben,
      in den Segeln integriert. Erste akustische Veränderungen waren bereits zu
      vernehmen.

      Es war ein flottes Programm mit schönen Ausschnitten aus Produktionen der
      neuen Spielzeit. Die Neue Philharmonie Westfalen feiert 20-jähriges Bestehen
      und war ein würdiger Hauptdarsteller des Abends.Zahlreiche Solistinnen und
      Solisten des Ensembles ließen ihre tollen Stimmen erklingen. Es gab Aus-
      schnitte aus „Hoffmanns Erzählungen“, „Don Giovanni“, „The turn of screw“,
      „Tristan und Isolde“ oder „Die lustige Witwe“. Mit „Linie 1“ hat man ein flottes
      Musical am Start. „Die Passagierin“ hat Auschwitz als Thema und ist in diesen
      Zeiten ein mahnender Fingerzeig. So appellierte Generalintendant Michael
      Schulz, der erst kürzlich an der Semperoper in Dresden inszenierte, den
      Rechten nicht Einhalt zu gebieten. Den fremdenfeindlichen Hass in Dresden
      kann er nicht verstehen, was mit großen Applaus kommentiert wurde. Er führte
      sehr unterhaltsam durch das Programm. Natürlich durfte das Ballett unter der
      Leitung von Bridget Breiner mit einem Pas de Deux aus „Properos Insel“ nicht
      fehlen. Die Sparte Ballett bekommt in dieser Spielzeit sehr viel Raum.

      Traditionell wurde der Gelsenkirchener Theaterpreis 2016, gestiftet von der
      Sparkasse Gelsenkirchen, für besondere Leistungen einzelner Ensemble-
      mitglieder verliehen. Ausgezeichnet wurden die Tänzerin Francesca Berruto, die
      Sängerin Almuth Herbst und als Gruppe Katrin Sedlbauer, Christiane Rolland
      und Eva Wasmund für ihre Beteiligung an der Kinderoper „Schaf“

      Datum: 4. Oktober 2016

      www.musiktheater-im-revier.de