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      Das Musiktheater im Revier (MiR) in Gelsenkirchen ist schwungvoll in die
      Spielzeit 2016/2016 gestartet. Beim Theaterfest gab es jede Menge Programm,
      auch zum Mitmachen.

      Auch wenn der große Saal dieses Jahr wegen den letzten Umbauarbeiten nicht
      zur Verfügung stand, so wurde der Rest des Hauses mit allerlei Kult5ur bespielt.
      Im kleinen Haus waren die die Zuschauerränge gut besetzt. Hier standen Ballett,
      Gesang und Operette auf dem Plan. Wann kann man schon mal mit einer
      Tänzerin (Michele Yamamoto) des Hauses eine echte Choreografie einstudie-
      ren? Der Opernchor, unter der Leitung von Alexander Eberle, sang Werke aus
      "Die lustige Witwe", "Hoffmanns Erzählungen" oder "Othello", ein wahrer
      Ohrenschmaus mit guten Solisten aus dem Chor.

      Auf der Probebühne gab es Workshops für Kinder und die Neuen am Haus
      stellten sich im gro0en Foyer vor. Die Aktion "5 Minuten für sie" verbarg
      jeweils eine Überraschung für eine kleine Gruppe. Junge Musiker der neuen
      Partnerschule, der Evangelischen Gesamtschule Bismarck, zeigten ihr musi-
      kalisches Können, während man zuvor Operettenmelodien raten konnte,
      vorgetragen von diversen Mitarbeitern, die privat ein Instrument spielen. Das
      klang teilweise gar nicht mal so schlecht.

      Natürlich konnte man das Theater auch hinter den Kulissen erkunden. Es gab
      Führungen durch die Werkstätten. Man konnte alternativ selbst einen Rundgang
      entlang gehen und die wichtigen Menschen im Hintergrund treffen. Die Theater-
      maler stellen im Malsaal die Arbeiten der Auszubildenden aus. Kleine Vorlagen
      müssen großformatig übertragen werden. Sie versuchen sich sogar erfolgreich
      als Styroporschnitzer, eigentlich gar nicht ihre Aufgabe. Im MiR werden die
      Farben sogar noch mit Trockenfarben selber angerührt. In der Tischlerei wird
      überwiegend günstiges, aber belastbares Holz für die Kulissen verarbeitet.
      Leicht sollte es sein, wenn die Balletttänzer es bewegen müssen. Die Schlosse-
      rei lag ebenso auf den Parcours wie der alte Ballettsaal oder die Probebühne. In
      der Maske durfte man erleben, wie Perücken geknüpft werden und jeder Künst-
      ler seinen Musterkopf hat. Überwiegend verarbeitet man Echthaar aus Asien.

      Beliebt waren der Kostümverkauf und der Theatertrödel mit Büchern, Platten
      und Plakaten. Das sehr gut aussehende Kuchenbuffet mit den selbst gebacken
      Leckereien der Mitglieder des Ensembles war in kurzer Zeit ausverkauft. Auch
      vor dem Theater war jede Menge zu erleben. Auf die Spielzeit darf man sich
      freuen.

      www.musiktheater-im-revier.de