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      Bernd Langmack gehört zu den interessantesten Fotografen der Region.
      Seine Fotos haben stets eine besondere Note. Die Stiftung Zollverein zeigt
      nun 20 von ihnen in der sehr guten Ausstellung "Bernd Langmack - Was
      von der Zeche bleibt. Bilder nach der Kohle" im Rundeindicker in der
      Kohlenwäsche.

      Es ist schon ein besonderer Ort für eine solche Ausstellung, das Ende der
      Kohleförderung 2018 in Deutschland ein guter Anlass. Seit gut 20 Jahren ist
      Bernd Langmack mit seiner Kamera unterwegs, um das langsame Ende
      der Zechenlandschaft und der Nachnutzungen als Fotos festzuhalten. Er
      selbst bezeichnet das allerdings nicht als Dokumentation. Er lässt sich
      treiben, um dann mit seiner Großbildkamera den Moment festzuhalten, in der
      Regel ohne Menschen im Bild.

      Der Strukturwandel lässt Parkplätze zu Naturoasen werden, Einkaufszentren
      entstehen oder Wohnbebauung in die Höhe schießen. Manchmal erinnert
      nur noch einzelnes Auto auf einem Parkplatz, dass hier einmal viele Werk-
      tätige geschwitzt haben. Selbst Zollverein, nur kurz nach der Schließung, ist
      kaum zu erkennen. Bei anderen Zechen muss man schon genau hinsehen,
      um noch Relikte zu erkennen. Seine Bildausschnitte sind spannend und sehr
      aussagekräftig.

      Im nächsten Jahr wird die Ausstellung komplett mit rund 150 Arbeiten auf der
      Zeche Hannover in Bochum zu sehen sein.

      Das begleitende und hervorragende Buch ist im Klartext-Verlag erschienen,
      der die eigentliche Idee zu diesem Fotoprojekt hatte.

      Laufzeit: 14. Juli 2018 bis 6. Januar

      www.zollverein.de