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      Insgesamt 17 RuhrKunstMuseen in 13 Städten beschäftigen sich zeitgleich
      mit dem Thema "Kohle & Kunst". Das Ende der Steinkohleförderung in
      Deutschland wird in rund 150 künstlerische Positionen künstlerisch verarbeitet.

      In Museum Ostwall im Dortmunder U ist die sehr interessante Ausstellung
      "SchichtWechsel" zu erleben. Sie befasst sich mit bergmännischen Laien-
      kunst sowie der Gegenwartskunst. Schon Dr. Leonie Reygers war eine
      Förderin der Laienkunst. Bergleute waren in ihrer Freizeit sehr kreativ. In ihren
      überwiegend naiven Kunstwerken verarbeiten sie ihre Ängste, die Gefahren
      des Bergbaus. Sie malen aber auch ihre Träume oder die Stunden mit der
      Familie oder im Schrebergarten. Der bergmännische Alltag wird wunderbar
      festgehalten.

      Die Gegenwartskunst greift ähnliche Themen auf. Weiße Frauenfiguren knien
      auf einem Kohlehaufen. Die ernährte die Familie. Man findet ein Zechen-
      mapping der ehemals Dortmunder Zechen, insgesamt 15 an der Zahl. Arbeits-
      lappen aus einer Tonne untertage wurden zu einer Wandinstallation verarbeitet.
      Die Kleidung der Bergleute erinnert ebenso an die harte Arbeit. Es gibt
      Kurzfilme von Studierenden der FH Dortmund.

      Zur Ausstellungsreihe ist ein Kombi-Ticket erhältlich, das zum mehrmaligen
      Besuch in allen teilnehmenden Museen über den gesamten Ausstellungs-
      zeitraum berechtigt (Normalpreis: 25 € / ermäßigt: 15 Euro). Es werden
      Busexkursionen zu jeweils mehreren Museen angeboten.

      Laufzeit: 6. Mai bis 16. September 2018, Museum Ostwall im Dortmunder U

      www.dortmund.de
      www.ruhrkunstmuseen.com