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      Mit Alice Könitz zeigt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr eine Künstlerin,
      die in den USA lebt und arbeitet, aber im Ruhrgebiet ihre Wurzeln hat. Es ist
      ihre erste museale Einzelausstellung in Europa.

      1970 wurde sie in Essen geboren. Bis 1984 wuchs sie in Mülheim auf. Alice
      Könitz ist Tochter des Bildhauers Peter Könitz. Sie ist Meisterschülerin von
      Tony Cragg an der Kunstakademie Düsseldorf. Ein Stipendium verschlug sie vor
      20 Jahren nach Los Angeles. Hier betreibt sie ihr eigenes Museum, das
      "Los Angeles Museum of Art" (LAMOA). Außerdem unterhält sie ein Netzwerk
      mit anderen internationalen Künstlern aus Europa und den USA.

      In Mülheim zeigt sie ihre ganz eigene Herangehensweise an die Kunst, die für
      uns ungewohnt ist. Ihr Werk umfasst Skulpturen, Plastiken, Zeichnungen oder
      Filme. Präsentiert werden die Arbeiten, die an ihre Biografie in Mülheim erinnern.
      Dabei verwendet sie ein architektonisches Display-System, das sie selbst ent-
      wickelt hat. Alle Arbeiten müssen sich von der Größe diesem System
      anpassen. Es wirkt urban oder wie ein Möbel. Man findet Dinge wie den Sprung-
      turm im Freibad, ihre oft besuchte Bushaltestelle, eines ihrer Kinderkleider oder
      einen Kiosk.

      Diese schöne Ausstellung zeigt in zweiten Teil Arbeiten ihrer Künstlerfreunde,
      ebenfalls an ihrem Display-System angelehnt. Darunter ist auch eine Arbeit
      ihres Vaters. Man findet Peanuts aus Aluminium, alle deutschen Stadtwappen
      auf einem Fernseher dargestellt oder schöne Grafik.

      Laufzeit: 10. September 2017 bis 4. Februar 2018

      www.muelheim-ruhr.de