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      Verpackungen bestimmen unser Leben. Auf der “Interpack” 2017 werden die
      neusten Entwicklungen der Branche umfangreich gezeigt.

      Es geht um Trays, Blister, Flaschen, Vakuumverpackungen, Folie, Papier und
      Plastik. Verpackungen können so verschieden sein. Allen gemein ist, dass sie
      ihren Zweck erfüllen müssen. Sie sollen das Produkt schützen und sicher
      transportieren. Wie nicht nur bei HP ist aber auch das Design entscheidend für
      das Marketing. Individuell verpackte Verpackungen erhöhen den Effekt der
      Markenbildung. Teilweise kann man eigene Fotos online hoch laden und das
      individuell verpackte Produkt kommt per Post. Dabei spielen Folien eine nicht
      unwichtige Rolle. Für kurzfristige Kampagnen lassen sie sich schnell und
      einfach bedrucken.

      Eine große Vielfalt an Design bieten ebenfalls die Hohlkörper der Süßwaren-
      industrie. Nicht nur bei der Firma Brunner sind Künstler in der Entwicklung tätig,
      die alle möglichen Figuren entwickeln, vom Ei bis zum Bär mit Schnuller. Eine
      Verpackung kann auch eine kunstvolle Verzierung mit Schokolade plus 30%
      Kakaobutter und etwas Farbe sein. Aufgespritzt ist jedes Design möglich. Es
      geht ebenfalls um das Material. Weber Verpackungen haben u. a. für Rewe
      schicke Tüten aus Papier und dünner Folie entworfen, die den Einsatz von Folie
      sparen. An der Supermarkttheke sichern sie das Produkt und transportieren es
      sicher. Dafür wurde die Auszeichnung „Worldstar 2017“ verliehen. Papier kann
      allerdings Folie nicht vollständig ersetzen. Zwar gibt es Bio-Folien auf fossiler
      oder biologischer Basis, doch auch die sollte man nichtachtlos wegwerfen. Sie
      bestehen aus 4-5 Komponenten und die müssen fachgerecht recycelt oder
      kompostiert werden. Dabei sind biobasierende Kunststoffe nicht immer abbau-
      bar. Durch Extruder lässt sich aber eine qualitativ gleichwertige Verwendung
      ermöglichen. In Italien und Frankreich sind diese Bio-Folien schon häufig im
      Einsatz.

      Ideen gibt es viele. Roboter von Rondo automatisieren das Rundwirken von
      Teigen und sparen Mitarbeiter. Das Eishörnchen kann durchaus zweifarbig sein,
      mit Schokogeschmack. Technisch eine große Hilfe sind Vakuum-Ansaugnäpfe
      mit Handbedienung zum Umsetzen von Paketen. Große Firmen wie Amazon
      nutzen diese bereits zur erheblichen Erleichterung der Arbeit. Gleiches gilt für
      das Palettieren von Kartons. Enorme Muskelarbeit ist nicht mehr notwendig und
      Rückenschmerzen lassen sich vermeiden. Es gibt Lagenpalettierer, die 30
      Pakete und mehr pro Minute packen, gleichmäßiger als jeder Mensch. Ein
      Produktwechsel erfordert lediglich 30 Sekunden Unterbrechung. Die Maschine
      erkennt sogar automatisch beschädigte Paletten und sortiert sie aus. Für das
      Umwickeln der Paletten gibt es allerdings noch keine Alternative zur umwelt-
      schädlichen Folie. Ähnlich interessant sind Transportbänder, die mit
      computergesteuerten Kugeln versehen sind und so die Pakete in jede beliebige
      Richtung drehen und weiterbefördern können.

      Die „Interpack“ bietet viele gute Innovationen, die die Arbeit erleichtern,
      effizienter gestalten, Produkte ansprechender aussehen lassen und teilweise
      auch die Umwelt schonen.

      Laufzeit: 4. bis 10. Mai 2017

      www.interpack.de