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      Mit der sehr schönen Ausstellung "Axel Hütte. Night and Day" ehrt das
      Museum Kunstpalast in Düsseldorf einen Künstler, der Fotograf
      und Maler zugleich ist. Es zeigt sein Spätwerk in 70 Arbeiten.

      Axel Hütte ist ein früher Schüler von Bernd Becher und ein besonderer Vertreter
      Düsseldorfer Fotoschule. Er ist jemand, der auf allen Kontinenten bereits seine
      Spuren hinterlassen hat. Niemals aber kam er mit klischeehaften oder urlaubs-
      typischen Sehnsuchtsfotos zurück, manchmal nur mit einem einzigen Foto.
      Das wurde ganz behutsam vor Ort ausgewählt. Gemeinsam ist allen Fotos,
      dass die keine Tiefe besitzen, immer etwas Geheimnisvolles ausstrahlen und
      man nie weiß, von wo aus Hütte dieses Foto gemacht hat.

      Die Motive und Perspektiven sind beeindruckend. Details fallen ins Auge und
      Bildstrukturen bestimmen das Motiv. Mit seiner Großbildkamera belichtet er
      auch mal 40 Minuten lang. Seine Nachtaufnahmen wirken durch den besonderen
      Druck spannend. So bekommt das Urbane Gesicht der Mega-Citys ein anderes
      Gesicht, eine Art Landschaftsmalerei mit der Kamera. Dabei spinnt das eigene
      geistige Auge die Geschichten dahinter. Die Fotos geben oft Rätsel auf. Was
      verbirgt sich hinter dem schwarzen Streifen oder was für ein Licht brennt da
      einsam in der Nacht in weiter Entfernung? Egal ob im Wald, in einer Fluss-
      landschaft, in der Antarktis, in der Großstadtwüste oder auf einem Berghang,
      Hüttes Fotos sind so verdichtet, dass sie die Wahrnehmung und das Sehen
      schulen. Zwei filmische Arbeiten von Axel Hütte sind in separaten Räumen zu
      erleben.

      Zur Ausstellung gibt es ein interessantes Rahmenprogramm. Außerdem ist ein
      toller, begleitender Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König
      erschienen.

      Laufzeit: 23. September 2017 bis 14. Januar 2018

      www.smkp.de