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      Stilvolles und gut gemachtes Gruseln erwartet die Besucher der diesjährigen
      "Halloweenwochen 2016" im Grusellabyrinth NRW in Bottrop. Drei neue und
      sehr gut gemachte Horror-Attraktionen warten auf die Besucher.

      Sie sind ab 16 Jahren zugelassen und das nicht ohne Grund. Während die
      Hauptattraktion "Im Bann der Finsternis" familiengerecht ab 8 Jahren frei ist,
      geht es bei den zusätzlichen Shows etwas härter zu. Es ist oft stockduster, laut
      und auch der Kettensägenmann kann mal auftauchen. Alles ist absolut profes-
      sionell und spannend konzipiert. Jedes liebesvoll gesetzte Detail sollte man
      wahrnehmen, aber keine Angst vor gut gesetzten Schockern haben. Auch wenn
      man immer damit links oder rechts hinter jeder Ecke mit Überraschungen
      rechnet, man kann sich nie sicher sein. Klasse von einer Fachfrau gestaltet
      sind auch die Kostüme. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sind ebenso für
      fünf Konfektionsgrößen genäht. 40 Darsteller wurden für die Zusatzattraktionen
      extra gecastet. Für die sehr gute Soundatmosphäre haben Spezialisten gesorgt.

      Los geht es im "Schacht 13", ein alter Versorgungsschacht, der 1986 geschlos-
      sen wurde. Öffentlich ist er sonst nicht zu besuchen. Die Halloweenwochen
      machen es aber möglich. Im ersten Stock ist der Einstieg. Ein offensichtlich
      stark lädierter Kumpel sorgt für Zucht und Ordnung. "Wo kommse weg? Der
      Mann ist neugierig und spricht die Sprache der Region. Wenn sich das Tor zum
      Schacht öffnet geht es erstmal per Countdown gefühlt in die Tiefe. Unten wird es
      dann ganz finster. Furcht erregende Gestalten tauchen im Stockdusteren
      geräuschintensiv auf. Leuchtende Gebisse blitzen auf. Es klingt schaurig. Ohne
      Licht muss man sich den Weg ertasten. Alle erreichen aber lebend wieder das
      Tageslicht, insgesamt eine gute Selbsterfahrung.

      Weiter geht es im "ClubXCape". In diesem toll gestalteten Horror-Dance Club
      wird aber nach der Pfeife des Chefs getanzt. Schon am Eingang dröhnen die
      Beats und Bässe. Dann taucht man in die Laser ein. Es werden sofort
      Gefangene genommen, die von den restlichen Teilnehmern befreit werden
      müssen. Dabei zuckt das Licht, fliegen die Laser, verringert der Nebel die Sicht,
      dröhnt die Musik und schaurige Gestalten treiben einen durch den Raum. Vor
      dem Boss, seiner Geliebten und dem Kettensägenmann sollte man sich in acht
      nehmen.

      Den Abschluss bildet im Außenbereich "Mär", ein 350 m langer Märchenwald
      mit vielen Windungen und Attraktionen. Zwerge sind auf Ästen aufgespießt und
      überall kann ein Wesen von der Seite kommen. Man trifft auf der Haus jenseits
      des Brunnens, einen königlichen Sumpf, die Mine hinter den 7 Bergen, ein
      Lebkuchenhaus, einen gelben Steinweg oder ein Maisfeld. Man hat sich auch
      hier sehr viel Mühe bei der Gestaltung gegeben. Alles ist phantasievoll selber
      gemacht. Dabei trifft man auch Märchenfiguren wie die Pechmarie, den ver-
      rückten Hutmacher (aus Alice), Rapunzel, Schneewittchen, Rotkäppchen oder
      die Hexe.

      Natürlich spielt das Grusellabyrinth mit mit einigen Klischees, doch diese sind
      sehr liebevoll, professionell und niemals billig gestaltet. Man taucht stets in
      Geschichten ein. Auch die Darsteller sind im Grunde ganz lieb. Sie kennen die
      Grenzen des Schockens. Niemand geht verstört oder enttäuscht hinaus. Man
      muss kein Freund von Halloween sein, um das Programm der Halloweenwochen
      2016 im Grusellabyrinth NRW zu mögen, spannend inszeniert.

      Laufzeit : 1. Oktober bis 20. November 2016

      www.grusellabyrinth.de