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      Sie waren vor dieser zauberhaften Show noch niemals in Europa, die Künstler
      der von "Song Trang" im GOP Varieté Theater in Essen. Man geht mit der
      aktuellen Show sehr interessante Wege, denn die Künstler stammen alle aus
      Vietnam und verkörpern mit ihrer Art auch ihre eigene Kultur.

      Es waren zwei vietnamesische Akrobaten, die Werner Buss, künstlerischer
      Leiter der GOP-Häuser, und Regisseur Knut Gminder dazu brachten, sich
      einmal in Vietnam umzusehen. Sie waren begeistert. Diese so ganz andere
      Art von Artistik musste ins GOP auf die Bühne. Als Künstler denken sie
      immer zuerst an die Kollegen und nicht an sich. Bei anderen Nationen will
      jeder am meisten selbst heraus stechen, der oder die Größte sein. Ihre
      Philosophie setzt sich auch auf der Bühne fort. Als sehr kreatives Kollektiv
      bieten sie ganz unaufgeregt und häufig als Gruppe der Bühne hochklassige
      Artistik, die spielerisch leicht wirkt. Selbst ganz simple und ungewöhnliche
      Gerätschaften werden genutzt. Ihre Namen sind für unsere Zungen ziemlich
      unaussprechlich, aber im Luftring, am Trapez, mit dem Springseil, einem
      Fischernetz oder bei der Jonglage bieten sie ihre eigenen künstlerischen
      Interpretationen.

      Die Natur spielt bei ihren Darbietungen eine große Rolle. Sie arbeiten z.B.
      mit Bambus. Das Meer und magische Geister des Waldes haben sie
      mitgebracht. Der Titel der Show bedeutet auf Deutsch "Wenn sich der Mond
      im Fluss spiegelt". Weiche Bewegungen und Traditionen charakterisieren
      ihre Nummern. Viele Bilder hat man als Betrachter im Kopf. Sie kommen
      sogar ohne Worte aus. Trotzdem funktioniert ihre Comedy.

      Musikalisch ist es ein toller Soundtrack, eine Mischung aus traditioneller
      Folklore und modernen Poptönen aus Vietnam. Alle Songs sind klasse auf
      die Nummern abgestimmt, mal sehr ruhig, um dann wieder etwas flotter zu
      werden. Man lebt dort nicht hinter dem Mond.

      In ihrer Heimat ist es eher unüblich mit viel Applaus verabschiedet zu
      werden. Hier in Essen bekamen sie völlig verdient stehende Ovationen.

      Laufzeit: 18. Januar bis 3. März 2019

      www.variete.de