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      Schöne Fassaden versprechen mehr Lebensqualität für Bewohner und
      Anwohner. Bereits zum 46. Mal fand in Duisburg der Fassadenwettbewerb
      "Make up Duisburg" statt. Im Rahmen einer Bustour wurden die 20 Objekte
      der Endauswahl vor Ort besichtigt.

      In mehreren Kategorien hatte die Jury zu entscheiden. Die Juroren, das
      waren auch in diesem Jahr wieder Vertreter der Kreishandwerkerschaft,
      Duisburg-Kontor, Sponsoren, eine Architektin vom Amt für Stadtentwicklung,
      Vertreter der Politik sowie von Haus und Grund. Es ging darum verschie-
      dene Kategorien zu bewerten: Haus mit Stuck, Haus ohne Stuck, Wohnsied-
      lungen und Hinterfronten/Hinterhöfe. Kriterien waren nach Wertigkeit gestaffelt.
      Priorität hatte die architektonische Wirkung, gefolgt von der Farbharmonie,
      der sorgfältigen Ausführung und eventueller Sonderelemente.

      Oft sind es kleine Besonderheiten, die den Unterschied ausmachen. Ein
      Fußabtreter in der Hauswand, ein alter Türklopfer, gepflegte Jugendstilele-
      mente oder diverse Schmuckelemente führten zu höheren Bewertungen.
      Unsauberkeiten des Malers fielen sofort auf. Macken im Putz der Fassade
      wurden bei normalen Wohnhäusern ebenso nicht gerne gesehen, während
      bei alten Siedlungshäusern Macken hingenommen werden. Die Beseitigung
      ist für Wohnungsbaugesellschaften schlicht zu teuer. Kompromisse werden
      oft bei Fenstern gemacht. Sprossen werden innen oder außen gerfertigt,
      Bei der Farbgebung bevorzugt man den Zeitgeist, gerne dezente Farbtöne.
      Manch einer griff trotzdem ordentlich in die gesättigten Farben.

      Die drei Erstpatzierten (mit und ohne Stuck) bekommen jeweils ein Preisgeld,
      insgesamt 5.000,- Euro. Alle Preisträger erhalten eine Urkunde.

      Datum: 31. Juli 2019, Stadtgebiet Duisburg

      www.duisburgkontor.de