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      Die Zoom Erlebniswelt hat einen kleinen Star, der nicht nur Kinderaugen
      ganz groß werden lässt. Nach 18 Wochen mit Eisbärmama Lara in der
      Wurfbox durfte die kleine Nanook erstmals ihr Außengehege erkunden und
      zeigte auch keine Scheu vor dem Wasser.

      Eisbären sind in ihrer natürlichen Umgebung stark gefährdet. Der Klima-
      wandel erschwert ihnen das Leben sehr. Umso wichtiger ist die Nachzucht in
      den Zoos, die nicht ganz einfach ist. Viele Eisbärbabys sterben in freier
      Wildbahn im Laufe des ersten Lebensjahrs. Selbst im Zoo ist es nicht leicht.
      Nanook hatte zwei Geschwister, die kurz nach der Geburt starben. Sie hat
      es bisher geschafft. Bei Mama und den medizinischen Zooverantwortlichen ist
      sie in besten Händen. Alle werden darauf achten, dass sie ein stattliches
      Weibchen wird.

      Die ersten Schritte ins Außengehege waren ein Leichtes. Immer hinter der
      Mama her. Die wird schon wissen, was gut ist. So ging es dann auch schon
      nach wenigen Minuten ins Wasser. Nanook braucht keinen großartigen
      Schwimmunterricht. Nur den Ausstieg aus dem Pool, den musste sie noch
      suchen. Erste kleine Felsen wurden neugierig erklommen.

      In der ersten Zeit wird der Schieber für die zwei Bärinnen offen bleiben, so
      dass sie jederzeit selbst entscheiden können, ob sie draußen auf ihrer Anlage
      herumtollen möchten, oder sich lieber in den Stall zurückziehen wollen.

      Die Besucherherzen werden höher schlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Zoom
      Erlebniswelt nicht auch so einen völlig überdrehten Hype veranstaltet, wie
      damals der Berliner Zoo mit Knut. Die Puhdys mit ihrem Song "Hey, wir woll'n
      die Eisbärn sehn" können gerne zu hause bleiben. Süße Plüscheisbären
      können als Erinnerung zumindest mit nach Hause genommen werden.

      Datum: 13. April 2018

      www.zoom-erlebniswelt.de