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      Karl Friedrich Dahmen (1917-1981) ist ein Pionier der deutschen Nachkriegs-
      kunst. Zu seinem 100. Geburtstag zeigt das Museum Küppersmühle die
      Ausstellung "Karl Fred Dahmen - Das Prinzip Landschaft".

      Der künstlerische Neuanfang 1945 war nicht einfach. Dahmen war Teil der
      Gruppe 53. Er experimentierte mit dem Informellen, aber stets mit offenem
      Ausgang und hatte in den 1950er Jahren auch durchaus Erfolg. Nach dem Tod
      seiner Frau 1989 geriet er in Vergessenheit. Nun versucht das MKM ihn wieder
      in den Blickpunkt zu schieben.

      Die Vielfältigkeit seines Werks ist es, die gezeigt wird. Man findet abstrakte
      Gemälde der 1950er und 1960er Jahre, Objektkästen und Posterbilder der
      späten 1960er und 1970er Jahre Daran anschließen die so genannten Furchen-
      bilder, entstanden in Weite der USA. Oft ist die Landschaft, die ihn geprägt hat,
      insbesondere der Braunkohlentagebau. Die Spuren der Landschaft hat er gemalt.
      Seine Montagebilder enthalten Fundstücke von Schrottplätzen und Müllkippen.
      Ähnlich strukturiert sind seine späteren Bilder, als am Chiemsee auf einem Hof
      lebte. Die mit eingefügten Seile riechen heute noch nach Landwirtschaft.

      Zur Ausstellung ist ein Katalog im Museum erhältlich.

      Laufzeit: 22. September bis 5. November 2017

      www.museum-kueppersmuehle.de