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      Die "Reise + Camping 2018" zählte dieses Jahr 95.000 reiselustige Besucher.
      Parallel fand die "Fahrrad Essen" statt, die alles rund um die Mobilität auf zwei
      Rädern zeigte.

      Camping ist beliebt, ob mit dem schnell aufstellbaren Zelt, im Einsteigermodell
      eines Wohnwagens oder mit einem mehrere Hunderttausend Euro teuren
      Wohnmobil. Zelte werden immer schicker und komfortabler. So ein Vorzelt wird
      zum echten Schmuck seines Wohnwagens. Wer möchte, der findet Zelte, die in
      fünf Minuten aufgebaut sind. Passend dazu gibt es leicht aufblasbare Sessel, die
      noch schneller stehen, alleine durch den Wind. Diverses Campingzubehör war
      natürlich ebenfalls im Angebot. Etwas Komfort muss auch der Campingurlaub
      bieten.

      Bei Wohnwagen und Wohnmobilen hat sich grundsätzlich wenig geändert. Das
      Design der Fahrzeuge wird von Jahr zu Jahr angepasst. Verschiedene Holzarten
      werden je nach Anbieter verarbeitet. Die Zielgruppe liegt bei 50+ Jahren.
      Gewisse Anlehnungen an den Yachtbau sind hier und da im Innenbereich zu
      erkennen. Ein Hersteller hat aber mal den Wohn- und Schlafbereich in seinem
      Wohnmobil vertauscht. Vorne gibt es absenkbare Hubbetten und hinten wird es
      gemütlich.

      Mobilheime hatte die Messe einige zu bieten. Besonders niederländische
      Anbieter zeigte ihre ganze Bandbreite. Vom einfachen Heim mit viel natürlicher
      Holzatmosphäre, bis hin zum schicken und großen Häuschen mit 50 qm.
      Mobilheime sind sicher eine gute Alternative zum eigenen Ferienhaus. Sie sind
      mobil und kosten in einer vernünftigen Ausführung ab 70.000 Euro.

      Die Diesel-Debatte war ein großes Thema in der Wohnmobil-Branche. Es gibt
      kaum Benziner. Selbst brandneue Modelle fahren mit Diesel. Zwangsenteig-
      nungen drohen. Selbst der Hybrid-Antrieb ist nicht zu finden. Die Batterien sind
      einfach noch zu schwer. Hinzu kommen das Gewicht des Aufbaus und die
      Tanks. Bei Dethleffs versucht man es mit einer Studie, einem kompletten
      E-Wohnmobil. 31 qm Photovoltaik sorgen für mehr als genügend Strom für den
      täglichen Alltag, während das Fahrzeug für den E-Motor zwei Stunden an den
      Schnelllader muss, um damit rund 200 km weit zu kommen. Die Steuerung
      innen wird über eine App bedient. Es verfügt innen über diverse Besonderheiten
      wie im Glas abdunkelbare Scheiben, eine Handyinduktion, Heizungen in
      Wänden, Polstern und im Boden sowie Spiegeln, die zu Leuchtelementen
      werden. In drei bis fünf Jahren soll das Modell serienreif sein.

      Reiseziele gibt es wie Sandkörner am Strand. Jeder fand sein persönliches
      Lieblingsziel. Es geht aber auch mal ganz in der Nähe. Attraktionen wie der
      Tierpark Bochum, das Neanderthal, die Stadt Essen oder der Niederrhein waren
      vertreten.

      Nahe Ziele lassen sich gut per Fahrrad erreichen. Die integrierte "Fahrrad
      Essen" hatte viele Angebote. Für jeden gibt es das passende Rad, egal ob
      City- oder Mountainbike. Intube-E-Bikes sind der neuste Schrei. Bei dieser
      eleganten Lösung wird der Akku im Rahmen verbaut, ohne die Stabilität des
      Fahrrades zu beeinträchtigen. So ein Rad kann auch mal 7.000 Euro kosten.

      Laufzeit: 21. bis 25. Februar 2018

      www.die-urlaubswelt.de