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      Die Stadt bietet viele Motive. Wie man sie gut erkennt und mit der Kamera
      einfängt, das beschreibt mit vielen guten Tipps das schöne Buch „Urbane
      Naturfotografie“.

      Wo muss ich suchen und was gibt es zu entdecken? Motive in der Stadt sind
      sehr vielfältig, ebenso wie die Orte. Es gibt naturnahe Bereiche wie Friedhöfe,
      städtische Grünanlagen, Brachen oder Gewässer. Nicht nur hier tummeln sich
      Tiere wie Insekten, Spinnen, Amphibien, Reptilien, Vögel, Fledermäuse und
      Säugetiere über und unter Wasser. Einen scheuen Biber vor die Kamera zu
      bekommen ist gar nicht so einfach, während sich Vögel an die vom Menschen
      geformte Umwelt längst angepasst haben. Man muss auch manchmal Glück
      haben, um einen Hasenkopf zwischen Bahnschienen einzufangen. Die Kontraste
      machen solche Fotos spannend.

      Wirklich sehr scheue Tiere lassen sich mit ferngesteuerten Auslösern oder
      versteckten Fotofallen per Lichtschranke ablichten. Wie das geht und was man
      dazu benötigt, das wird im Buch beschrieben. Selbst Wassertiere, wie Kröten,
      lassen sich mit der richtigen Ausrüstung gut einfangen. Man darf nur nicht
      wasserscheu sein. Voraussetzung bleibt, trotz aller Technik, weiterhin eine gute
      Planung und Geduld, was auch für die schönen Motive mit Pflanzen gilt.

      Das Buch macht Lust, die Stadt einmal aus einer anderen Blickrichtung zu
      entdecken.

      „Urbane Naturfotografie“, Georg Popp. Verena Popp-Hackner, mitp Verlag,
      208 Seiten, zahlr. Farbfotos, Softcover, ISBN 9783826693960

      mitp.de

      Datum: 8. Dezember 2016