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Wassersportmesse 'boot Düsseldorf' 2021
Die „boot Düsseldorf“ 2021 wirft ihre Schatten voraus. Auf einer Online-Pressekonferenz untermauerte die große Wassersportmesse ihren Anspruch, im Januar 2021 in der Landeshauptstadt an den Start gehen zu wollen. Es wurde ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt.

Bereits beim Grußwort durch OB Dr. Stephan Keller wurde deutlich, dass man alle Anstrengungen unternehmen werde, diese Messe stattfinden zu lassen. Sie ist immanent wichtig für die Branche, sowie für die Hotellerie und Gastronomie im Raum Düsseldorf. Spätestens in der ersten Dezember-Woche wird man final entscheiden müssen, denn dann beginnt der Aufbau in den Messehallen.

boot Chef Petros Michelidakis erläuterte in Teilen das Hygienekonzept, das sich bereits beim „Caravan Salon“ 2020 sehr bewährt hatte. Sicherheit wird ganz groß geschrieben. So werden 600 Protectionguides für die Einhaltung der Masken- und Abstandspflicht sorgen. Plexiglas bietet an vielen Stellen sichere Abstände. Es gibt Scans am Eingang und alle 20 Minuten wird die Luft in den riesigen Hallen mittels moderner Klimatechnik ausgetauscht. Trotzdem fühlt er sich wie auf einem Segelboot, das nicht weiß, ob es nicht doch noch in einen schweren Sturm gerät. Man ist in ständiger Kommunikation mit den Behörden.

Unter dem Motto „Reboot your business“ werden rund 1.500 Aussteller an Bord der Messe sein. In 17 Messehallen fällt der Startschuss für die nächste Wassersportsaison, sehnlichst erwartet in der Branche. Der Run auf Wassersport war im Sommer 2020 in Deutschland groß, wie auch die Nachfrage nach Booten. Alle wichtigen Vertreter der Branche wollen auch 2021 dabei sein, vom erschwinglichen Segelboot bis hin zur teuren Luxusyacht von Princess, Ferretti, San Lorenzo, Bénéteau oder Azimut. Trotz Corona klagt keiner von diesen exklusiven Anbietern über Auftragsmangel, eher über aktuell schwierige Lieferketten bei der Fertigung. Die Auswahl der Motorboote wird viele neue Modelle und Weltpremieren zu bieten haben. Im kleinen Preissegment sind Boote mit bis zu 15 PS stark gefragt, da diese mittlerweile ohne Führerschein gefahren werden können. Die Segler werden wieder umfangreich vertreten sein. Katamarane sind immer mehr im Kommen.

Tief getroffen wurde zuletzt die Tauchbranche. Corona hat Reisen in die schönsten Tauchdestinationen nahezu unmöglich gemacht. Lokale Schwimmbäder waren lange geschlossen. So wird die Ausrüstung für das Kaltwasser, also heimische Seen oder küstennahe Gebiete, immer beliebter. Man möchte als Tauchsportler fit bleiben. Außerdem ist es für Taucher unter Wasser deutlich entspannter, als an Land die Reiseverbote zu ertragen. Man hofft 2021 wieder Reisen in weiter entfernte Tauchdestinationen anbieten zu können. Als neue Attraktion hat die Messe einen neuen Tauchturm entwerfen lassen, aus rostfreiem Stahl und Acrylglas sowie mit einer 360° Rundumsicht. Er misst acht Meter im Durchmesser, ist vier Meter hoch und fasst etwa 100.000 Liter Wasser. Für Anfänger wird ein Netz eingezogen. Der alte Tauchturm war 24 Jahre alt.

Mitmachangebote für Anfänger sowie anwesende Profis diverser Sportarten stehen ebenso wieder in vollem Umfang auf dem Programm. „The Wave“, die sehr beliebte Indoor-Welle für Wellenreiter, das Segelschulbecken oder die Beach-World mit dem nun etwas vertieften Deep water pool laden zum Ausprobieren ein. 2021 kann man beim Segeln oder SUP-Yoga schnuppern. Als aktuelle Trendsportart wird Wingsurfing präsentiert, eine Mischung aus Windsurfing (seit 50 Jahren), Kite-Surfen (seit 25 Jahren) und SUP (seit gut 10 Jahren). Dafür wurden neue, große Windmaschinen angeschafft. Schnuppern ist erwünscht.

Während der Pressekonferenz fiel u. a. der Satz „Nothing can stop us“. Man muss hoffen, dass sich nicht noch ein Orkan der Messe in den Weg stellen wird. Mit mäßigem Wind sind Wassersportler gut vertraut. Aktuell ist man noch optimistisch, was die Durchführung der Messe betrifft.

Datum: 4. November 2020

Laufzeit: 23. bis 31. Januar 2021

www.boot.de