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      Die „Boot“ in Düsseldorf ist eröffnet. Auf über 220.000 qm Messefläche präsen-
      tieren 1.800 Aussteller aus 70 Ländern ihre neusten Produkte rund um den
      Wassersport. In 17 Hallen gibt es scheinbar nichts was es nicht gibt, vom
      Angelhaken bis zur 8,5 Mio. Euro teuren Superyacht „Princess M30“.

      Sie ist nicht nur die größte Wassersportmesse der Welt, auch ihre Zielgruppe
      ist ganz verschieden. Einsteiger, Hobby-Wassersportler und Profis werden
      angesprochen. Sehr gefragt sind aktuell Motoryachten, während die Segelboote
      den größeren Teil der Ausstellungsfläche mit 360 Ausstellern ausmachen. Viele
      Einsteiger machen lieber den eher unkomplizierten Sportbootführerschein, als
      lange Jahre Segelerfahrung zu sammeln. Alleine rund 60 Luxusyachten sind in
      Halle 6 zu sehen geben. Alle Marktführer sind im Segment bis 30 Meter Länge
      auf der Messe vertreten. Zwischen 2,5 und 5.500 PS kann man auswählen. Das
      Charter-Geschäft hat dabei stetige Zuwächse zu vermelden. Auch für den
      kleineren Geldbeutel ist was dabei. Man findet schicke Schweizer Retro-
      Designerboote von Hermes, ganz aus Mahagoniholz und optisch dem Porsche
      356 angelehnt, schnelle Wasserskiboote oder moderne Kanus von Lettmann
      aus VCS. Erstmals genießt das Bootinterior eine besondere Beachtung. Die
      individuelle Ausstattung der eigenen Yacht ist in Zeiten niedriger Zinsen eine
      lohnende Investition. Junge Gebrauchtboote bringen momentan gute Renditen.

      Gerne wird auch in Kreuzfahrten investiert, die ebenfalls auf der Messe vertreten
      sind. Hausboote erfreuen sich zunehmend größerer Beliebtheit, ob in Hamburg
      oder am Niederrhein. Liegeplätze werden von den Städten und Gemeinden aller-
      dings selten genehmigt. Die Nachfrage ist groß. Zwischen 70.000 und über
      500.000 Euro bewegen sich die Preise, je nach Qualität und Größe.

      Angesprochen wird 2017 verstärkt die Umweltproblematik. In Zusammenarbeit
      mit der Fürst-Albert-Stiftung und der deutschen Meeresstiftung setzt die Boot
      erkennbare Zeichen. Fürst Albert wird am 23. Januar persönlich die Messe
      besuchen. Der Tauchsport ist wieder unübersehbar vertreten. Schnuppertauchen
      wird nun auch für Menschen mit Behinderung angeboten. Zahlreiche Tauchsport-
      Reiseanbieter haben Angebote en Masse. In Europa ist Kroatien sehr beliebt,
      international ist Indonesien gefragt. Einige reagieren auf die Umweltproblematik
      unter Wasser. Sie züchten aus noch lebenden Korallen ganze Korallenbäume,
      die wieder ins Riff gesetzt werden sollen. Ein Tauschschein kostet rund 350,-
      Euro, während eine vernünftige Ausrüstung mit ca. 3.500 Euro zu Buche schlägt.
      Neue Materialien für Tauchanzüge machen den Sport angenehmer.

      Mitmachgelegenheiten werden viele geboten, ob im Kanu, im Segelboot oder
      erstmals auf der „The Wave“, eine neun Meter breite Wellenanlage, die echte
      Ozeanwellen permanent produziert. Bis zu 20 Kubikmeter Wasser pro Sekunde
      rauschen unter dem Board. Die Wellenhöhe ist je nach Surfer unterschiedlich,
      bis zu 1,5 m hoch. Anfänger können an einer Querstange erste Erfahrungen auf
      den Surfboard sammeln.

      Abseits der großen Themen ist viel zu entdecken, so z.B. auch riesige Wirlpools
      mit Gegenstromanlage zum Schwimmen für bis zu 22.000 Euro. Das Wasser
      wird durch Biofilter gereinigt und kann sechs Monate drin bleiben. Für solche
      Luxusträume muss man nur genügend Geld mitbringen. Zwei Tage sollte man
      auf jeden Fall für die „Boot“ 2017 nehmen. Das Angebot ist extrem vielfältig
      und sehr umfangreich.

      Dauer: 21. bis 29. Januar 2017

      zum "Boot"-Bericht Teil 2
      www.boot.de