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      Wie jedes Jahr sind auf der "boot" die Superyachten ein großer Anziehungs-
      punkt für die Besucher. Die Halle 6 sorgt immer für großes Staunen. Princess
      ist hier bereits seit 40 Jahren dabei. Dieses Jahr haben sie sogar Pininfarina
      als Designer mit ins Boot genommen. Italienisches trifft britisches Design.
      Die Eleganz hat aber ihren Preis. Da Luxusyachten bei den Reichen aller-
      dings im Trend liegen, musste Princess sein Personal erheblich aufstocken.

      Die Geschäfte laufen aber auch sehr gut bei Ferretti. Ihre "Pershing 8X" ist
      eine Geheimnis umwobene Entwicklung, die voller neuer Innovationen sein
      soll. Für viele werden die Neuerungen auf der Messe auch geheimnisvoll
      bleiben. Nur mit mehreren Millionen Euro in der Tasche darf man mal einen
      Blick an Bord werfen. Spannend dürfte die Entwicklung neuer Modelle bei
      Ferretti werden. Man ist eine Kooperation mit Wally, einer der besten und
      innovativsten Yachtbauer, eingegangen. Ihr Chef und Gründer Luca Bassani
      weilte auf der Messe.

      Etwas günstiger ist die "MY 40" von Fountaine Payot mit ihren 530.000 Euro
      als Grundpreis. Von außen wirkt sie gar nicht so groß, aber innen ist sie ein
      wahres Raumwunder, inklusive einer schönen Flybridge. Das Interiordesign
      ist ebenfalls ansprechend. Die edle Variante eines zeitlosen Motorbootes,
      das das Lebensgefühl der 1960er mit modernen Elementen verbindet, findet
      man bei Pedroppini. Die pure Eleganz kostet allerdings auch 560.000 Euro.
      Ebenfalls sehr geschmackvoll gestaltet sind die schönen Motorboote von
      Zee Marine aus den Niederlanden. Farbigkeit ist bei ihnen stilvoll angesagt,
      zu haben zwischen 50.000 und 86.000 Euro, ein Schnäppchen auf der Messe.
      Alle Wünsche und Farbtöne sind möglich, nur die Technik setzt hier die
      Grenzen.

      Ganz anders präsentiert sich der "Love your Ocean"-Stand, ein echtes High-
      light der Messe. Hier ist die Umwelt der Meere König. Die drei Mädels von
      Bracenet aus Hamburg haben einen 300 m breiten Rechen entwickelt, der
      auf dem Meer oder vor Flussmündungen den Plastikmüll aus dem Wasser
      fischt. Die Idee ist gut, nur das Geld zur Realisierung fehlt noch. Der Müll
      der Meere ist enorm. 16 qkm groß ist einer von fünf Müllwirbeln auf der Erde.
      Die "Kaffe to go"-Becher eines Jahres ergeben gestapelt die Strecke
      zwischen Erde und Mond. Das "Virtuelle Wasser" für die Herstellung zahl-
      reicher Produkte ist ein Vielfaches zum Nutzen. Aus einem Kubikmeter
      Wasser werden 547 g Weizenmehl, 400 g Reis oder 2,9 kg Erdbeeren
      produziert. Per Vertual Reality kann man einen Tauchgang unternehmen.
      Der Müll schwimmt über einem. Alte Fischernetze werden heutzutage aber
      von ehrenamtlichen Tauchern aus dem Meer gezogen und zu Schmuck-
      bändern geformt, die man kaufen kann.

      Laufzeit: 19.-27. Januar 2019

      Infos und Fotos - Tag 1
      Infos und Fotos - Tag 3
      Infos und Fotos - Fazit und Kameratest (Rollei Actioncam 560 touch)
      www.boot.de