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      Ein Stück Musikgeschichte machte in der Arena Oberhausen die Fan glücklich.
      Die norwegische Popgruppe A-ha blickte nach ihrem Comeback auf über 30
      Bandgeschichte zurück, mit fast allen ihren Hits und einigen neuen Songs von
      ihrem Album „Cast in Steel“.

      Sie hatten eine recht beschiedene und doch schöne für ihr Konzert mitgebracht,
      nicht zu groß und sehr effektiv. Mehrere LED-Wände unterstützten sehr kunst-
      voll gelungen und sehenswert das Konzert. Ein dickes Lob geht an den Grafiker.
      Die Unterstützung war auch notwendig, denn die Mitglieder der Band sind alles
      keine Frontlsäue, die ein Konzert in einer großen Halle offensiv rocken. Sie sind
      eher still und zurückhaltend, spielen ihre Hits und machen zwischendurch mal
      ein paar Ansagen. Reden ist nicht ihre Vorliebe, was man Morten Harket
      besonders anmerkt. Kaum sagt er mal was, bezeichnet er sich selbst dann
      auch gleich sehr sympathisch als schüchtern. Seine goldene Singstimme, die
      die Fans so fasziniert, ist vollkommen ausreichend. Der Keyboarder Magne
      Furuholmen muss da schon mal etwas mehr sagen, viel aber auch nicht. Sie
      sind typische Skandinavier, die sehr bodenständig und nett daher kommen.

      Musikalisch war es schon durch die Stimme von Morten Harket ein Genuss. Ihn
      live zu erleben ist einfach klasse. Teilweise unterstütze ihn Anneli Drecker
      gesanglich als Duettpartnerin oder im Background. Einige Bandmitglieder
      durften auch mal solo ihre Stimme erheben, um Morten mal eine Pause zu
      gönnen. Singen können sie alle richtig gut, auch Gitarrist Pal Waaktaar-Savoy.

      Überwiegend war es ein Rückblick der Bandgeschichte mit vielen alten Hits wie
      „I´ve been loosing you“, „Stay on these roads“, „“Cry wolf“, Crying In The Rain“
      oder „Foot Of The Mountain“. Die Melodien kannte man alle. Als Zugabe gab es
      natürlich noch Superhits wie „The sun allways shines on TV“, „Hunting high and
      low“, „The living daylights“ oder als Finale „Take on me“. Was hat diese Band
      nicht alles für klasse Hits angesammelt. Vom aktuellen Album waren Songs wie
      „Cast in steel“, „Under the makeup“ oder „Shes humming a tune“ im Gepäck.
      Die neuen Songs waren deutlich in der Minderheit. Das Publikum präsentierte
      sich bei einigen Klassikern durchaus textsicher. Der weibliche Fangesang war
      unüberhörbar.

      Es war ein sehr sympathisches Konzert von beinahe schon Musiklegenden.
      Starallüren oder peinliche Posen waren ihnen völlig fremd, was schon Mortens       Auftreten mit eher interlektueller Brille und weißem Langarm-T-Shirt zeigt. Stars
      wollen sie gar nicht sein. Die rund 7.000 Zuschauer hatten trotzdem ihren Spaß.

      Datum: 20. April 2016

      a-ha.com